© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L77 2)bot»\e) ßfc*. McsuBv A 2u ^ ' Man SKYTHIEN keilschrift ganz zu entziffern, und auf den felsvvänden von Persepolis gewinnen wir glänzende bestätigung herodolischer angaben. Darius Hystaspes sohn selbst führt in seiner urkunde die namen der ihm un- terworfnen, der aufrührerischen und mit gottes hilfe* wieder besieg ­ ten reiche auf: auch ein Saka erscheint, jedesmal neben Thataghush. dies letztere ist das land der ^airuyvöai, welche bei Herodot 3, 91 im siebenten ro/uog der heberolle des Darius Vorkommen, TH wird den Griechen zu 2, wie Athura Assyrien ausdrückt. Ghush aber und Tvöui gemahnen auffällig an unsere deutsche form des namens Gu- [>ai oder Guj)ös für gr. Ftrai, das vorausgehende Thata, Salta im 227 ersten theil der Zusammensetzung bliebe dunkel. Massagelen, die den Persern nicht zinsbar waren, können unter diesen Sattagyden nicht gemeint sein, wol aber ein verwandter stamm, in der heberolle stelm ihnen zur Seite ravduQioi, Aaöixai und AnuQvrai, 7, 66 folgen TavöuQLOi und Aaöiy.ai auf 2öydoi, einwohner der Sogdiana, welche in der keilschrift S-ughda heiszt und unmittelbar vor Saka hergeht, auch nach allen andern meldungen stiesz Sogdiana ans land der Saken. die heberolle hat 2uxou und Kuamoi im fünfzehnten, üuydoi, Xo- ()do(.uoi, Aqzioi im sechzehnten vo/.iog, wie sie auch 7, 66 und bei Strabo 11,8 (s. 513) verbunden stehn. Polybius 10, 48 stellt no ­ madische Aanaotdxui zwischen Oxus und Tanais: das sind wol Aona- ouxcu, reitende Saken, denen er ausdrücklich beilegt ndQtv^iv xüv \Inncov dg xrjv X^xaviav. am hyrkanischen oder kaspischen meer, im nordweslen von Persien bewegen sich alle diese Völkerschaf ­ ten; es fällt uns unmöglich die gliederung ihrer Verhältnisse vollstän ­ dig zu entwirren, aber das scheint doch nicht unhaltbar, dasz eine 520 jahre vor Chr. eingehaune Schrift die älteste urkundliche spur deutscher Völker überliefere, dort hatten damals noch verwandte Stämme heimat, während unsre eigentlichen Vorfahren, wie die thraki- schen Geten darlhun, lange vor gründung.des persischen reichs aus ­ gerückt sein musten. Sogar die ältesten chinesischen annalisten der Ilandynaslie, welche ungefähr um den beginn unsrer Zeitrechnung abgefaszt sein sollen, scheinen etwa 165 jahre vor Chr. in der gegend des kaspischen meers Geten und Saken, als blondhaarige blauäugige Völker zu ken- jene nennen sie Yuetschi, dann wieder Alanen oder Yan- thsai, die Saken Hakas, nach dem gangbaren wecbsel zwischen S ist bereit im zend und sanskrit eine masse von Wörtern und formen wiederzufinden, die slavischen deutschen griechischen lateini ­ schen und keltischen gleich sind, zaudert aber bedenksam skythische 228 völkernamen auf europäische anzuwenden. allein durch Skylhiens * immer wiederholt er: 'Auramazda mija upastäm abara’, Oromazdes mihi opem ferebat, und vashnä Auramazdaha’, gratia Oromazdis. ** Klaproth tableaux historiques de l’Asie p. 168. 172. 174 vgl. Al. von Hum ­ boldt Asie centrale 1, 515. . *¥*• 44k «Hk*- «Hk» 4M« « • Mw «MC