Es war im April! Kriegsfrühling
in der Villa Schneider einem großen Bauerngehöft
links von Poelcapellé.
Dort stand im kleinen Gärtchen vor dem
zerschossenen Haus unser Geschütz für den Fall
eines fdl. Durchbruches. Ich selber mit 4 Kanonieren
und 2 Telephonisten lag im Stall. Wir vertrieben
uns die Zeit mit Kartenspielen, Lesen, Rauchen etc.
Es war am 22. April gegen Abend. In unserem
Gehöft wird es lebhafter. Schon am Nachmittag an den
Tagen vorher B=Stellen oben im Dach unsres Gehöftes
eingerichtet worden meist Fußartilleristen, schweren
schweren Kalibers, sogar 21 cm Mörser.
Plötztlich gegen 6 Uhr hebt ein noch nicht
gehörtes Schießen unsererseits an besonders rechts von Poelcapelle. Ein Angriff von uns! Voll
Stolz hebt sich die Brust. Ich wage mich auf den
Dachboden zu den beobachtenden Fußartillerie-
offizieren, höre die Meldungen und kann bald
an meine Geschützkanoniere + die Batterie die