40 Ms. chem. 18 am 15. Juli des gleichen Jahres [1592] hatte der Alehemiker und nachmalige Leib- arzt des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel, O. Marold aus Schmalkal- den, bei Am Wald die Panacea Amwaldina bestellt ...((, Regest dieses Briefes a.a.O. S. 261; (190V) ferner: Aurum Suchtenij; Panacaea Andernacj [vgl. 4o Ms. chem. 54, 78T : evtl. Jacobus Omphalius Andernacus]; am Rand: Gesnerus; (191r) Ex Mattiolo. Zu den Federzeichnungen s.u. (197V-199r) Index totius libri. 1586 (111 )- 1592 (1901) - I+195 Bl. - 21 x16 - vermutlich Schmalkalden (und Kassel?) - 1111, 11-3811, 951-1021, 1261 z.T., 185V-187V, 18911-1911, 197V-199V geschrieben von Dr. Ortolph Marold (152641595, s. BROSZINSKI, Klösterliche Alchemie, S. 834-840); die Randnotizen im ganzen Band ebenfalls von ihm - 1281-1851 gleiche Hand wie 411 Ms. chem. 60[1,3, 44V-451 - Bl. 17, 18, 21, 22 u. 74 fehlen in der alten, von mehreren Händen der Zeit stammenden Foliierung, ohne daß Blattverlust festgestellt werden kann; Bl. 109 doppelt, jetzt Bl. 109 u. 109a - alt beschnitten, gelegentlich Textverlust - z.T. rubriziert - 7V, 411, 109a1, 115", 116111 schwarz-weiße, 109a1 rot, rosa, blau, grün, braun kolorierte Federzeichnungen von Destillationsgefäßen, 411, 80V, 811, 1181 schwarz-weiße, 109a1 kolorierte Federzeichnungen von chemi- schen Öfen, 1161 schwarz-weiße Laborgeräte - der ehemals wahrscheinlich vorhandene Pergamentum- schlag (nicht mehr nachweisbar) 1938 bei einer groben Restaurierung (Kassel, Th. Berard) abgelöst; jetzt Halbledereinband Da gTitelblatta, Register und die Randnotizen von Marolds Hand stammen (Schriftvergleich), ist anzu- nehmen, daß er die Endredaktion der jetzt nicht mehr klar zu trennenden Vorgänger-Faszikel vorge- nommen hat. Die verschiedenen Hände greifen aber so ineinander, daß an eine enge Zusammenarbeit gedacht werden muß. Ob die Rezeptsignierung 135l per me Hermannum Mellandrum für den ganzen, von dieser Hand geschriebenen Faszikel 128r-185r gilt, ist sehr fraglich, da sich die gleiche Formulierung auch in der von anderer Hand geschriebenen, gleichzeitigen Parallelhs. 40 Ms. chem. 60H, 3, 6V findet. Träger des Namens Melander sind nach STRIEDER 8, S. 403-411 in Kassel, Eschwege und Schmalkalden nachweisbar - 1596 erwarb Landgraf Moritz die Maroldsche Bibliothek von Balthasar Marold, s. StA Marburg, Best. 17e Elgershausen Nr. 9; dort aber keine Bücherliste - tklr radierte N0. 92 = Nr. 92 der Quarthandschriften im Nachlaßinventar des Landgrafen Moritz von 1632 mit dem Eintrag Dealbationes Iunificae Theophrasti Paracelsi (nach flr). SUDHOFF, Paracelsische Handschriften Nr. 159, S. 734-736 nungen); dort Abb. 30: 109ar. on 1 (1986) Nr. 2.4.13 (= 30 Federzeich- 59