im Regierungsbezirk Cassel. 55 Gymnasial - Elementarlehrer: Heinrich Rathmann; zugleich Expedient und Organist. Für evangel. Religions-Unterricht: Pfarrer E. Schäfer. Zeichnenlehrer: Wilhelm Binder. Turnlehrer: Friedrich Iänecke. Gesanglehrer: Kantor Johann Gesang. Probe-Candidat: Stephan Franke. Rechnungsführer: Franz Anton v. Schlereth. Diener: Cyrillus Hirschfelder (anftrw.). t'. Gymnasium zu Hanau. lWurde I«07 von dem Grafen v. Hanau Philipp Ludwig II. unter dem Name» „ Hohelandesschulc " gestiftet und umfaßte zwei Lehr - Anstalten, ein s. g. akademisches Gymnasium, worin die vier Facultäts-Wiffcnschaften, jede durch einen Professor, gelehrt wurden und eine zunächst aus die Univcrsiläts - Studien vordercitendc Schule von vier Klaffen. Nach dem 1736 erfolgten Hcimsall der Grafschaft Hanau an Hessen-Gaffel bestand die Grund-Einrichtung des Gymnasiums fort, bis solches unter Aufhebung seines acadcmischen Theils in ein Grossherzcgl. Gymnasium des Departements Hanau mit vier Klaffen im Jahr lSlu umgewandelt wurde. Diese Einrichtung dauerte auch nach der Wiedervereinigung Hanau's mir dem Kurstaate bis zum Jahre >8:13 fort, wo die Anstalt in ihrer inneren Organisation sehr verbessert wurde; s. Statist. Handb. :c., Bb. I, S. 664.) Verwaltungs-Commission. Der Landrath. Der Gymnasial-Director. Director und erster Lehrer: Dr. Carl Wilhelm Piderit hai. Ober-Lehrer: Prorector Dr. Johann Wilhelm Fürstenau. — Dr. Conrad Fliedner. — Friedrich Span genberg. Gymnasial-Lehrer: Dr. Reinhard Such i er. — — Otto Witzel. — — Dr. Albert Duncker. Beauftragte Lehrer: Pfarrer Zimmermann und die Gym ­ nasial - Hülfslehrer Knoop, Wolfs und Voltz. Schreib- und Rechnenlehrer: Caspar Zimmermann. Gesanglehrer: Ricolaus Eichenberg. Turnlehrer: Philipp Störger. Rechnungssiihrer: Rentmeister K ü ch (anftrw.). Diener: Friedrich L i m b e r t. <1. Gymnasium zu Hersfeld. iGestiflct l>7» statt der Klc'terschulc im Framiscaner - Kloster durch de» gefürsteten Abt Michael (Landgraf) und von den Hessischen Fürsten, welche seit 1006 an die Stelle der Acblc als Administratoren des Stiftes HerSfcld traten, sorgfältig unterhalten. Unter Landgraf Carl wurde die Anstalt, statt des durch die Stürme des 30jährigcn Krieges zerrütteten und gänzlich verfallenen Klostergebäudcs, 1688 mit einem neuen Gebäude versehen. Seit 1817 trat durch höhere Unterstützung Seitens der Staatsrcgierung ei» befferer Zustand, und 1833 eine völlige Reorganisation des Gymnasiums ein; s. Statistisches Handbuch re., Bd. >, S. 67», sowie die von Dr. W. Münscher verfaßte Chronik des Gymnasiums zu Hcrsfcld in dessen Programm vom Jahre 1836 und 1837.)