nebst der längsten Nacht verursachet hat. Die Witternng dieses» Jahrsviercels ist sehr unbeständig; mehrentheils aber kalt und trocken. 2. Vom Frühling. Der Frühling fängt au, wenn die Sonne den Aequator, und also das Zeichen des Widders im Thierkreise erreichet hat, da sie dann Tag und Nacht gleich machet. Dieses aber geschiehet in diesem Jahre den 2oten März, Nachmittags um 2 Uhr 1 Min. Die Witterung des Frühlings ist Anfangs naß und ungestüm; nachgehends aber trocken und angenehm. 3. Vom Sommer. Wenn die Sonne bey uns am höchsten stehet, und wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht haben; so nimmt der Som ­ mer seinen Anfang. Nach genauer g^chnung geschiehet solches den 2iren Jnnius Mittags um 12 Uhr 47 Minuten. Der Sommer ist dieses Jahr etwas trocken, dann und wann giebt es unfreundliche Witterung. 4. Vom Herbste. Wenn die Sonne das zweytemal in dem Aequator und im An ­ fange der Waage lauft, da wir den» abermal Lag und Nacht gleich haben; so nimmt der Herbst seinen Anfang. Solches ge ­ schiehet dermalen den 23m, Sept. Morgens um 2 Uhr 28 Min. Was die Witterung anlanget; so wird der Herbst mittelmäßig seyn, nicht zu trocken und nicht zu naß; doch ist das Ende et ­ was unfreundlich,