298 Anhang. Die, welche die darinnen vorhandene Medaillen und Anti« quitäleucainmer zu sehen verlangen, können sich bey dem Herrn Rath und Professor Rasvc; diejenigen aber, welche die mathematische und physikalische Instrumente, Naturalien- und Mineraliencammer zu sehen belieben, werden sich bey dem Herrn Professor Stegmann und Herrn Professor Prizier melden können. 4) Die Bibliothek, welche einige Zimmer in sich fasset, und auf dem Marstaller Platz, über dem Marüall dermalen ist. Solche stehet wöchentlich 4 Tage, nämlich Montags, Dinnstags, Donnerstags und Freytags, vormittags, von 9 bis iL Uhr offen. Die solche außerdem sehen wollen, haben sich bey dem Herrn Rath und Bibliothe ­ kar io Schmincke zu melden. s) Die Münze, soviel das ordinaire betrifft, ist im söge« nannten Renthofe, und ist Vor- und Nachmittags offen. 6) Das Gießhaus liegt am Ahnaberger Thor, und wird von dem Stückgießer, Herr Stork, gezeigt. 7) Das Zeughaus lieget in der Zeughaus-Straße nach dem Ahnaberger Thor zu; die solches sehen wollen , melden sich bey dem Herrn General-Major von Gohr. 8) Die Vestung Rheinfels und Stadt St. Goar von mo> saischer Arbeit, von Edelsteinen eingelegt; nebst einer Ehren ­ pforte von erhabener Arbeit, aus lautee hessischem Agat ver ­ fertigt ; neben dem Marstallerplatz im Schlosgraben. Die solches sehen wollen, melden sich bey dem Edelstein? schneidcr Herr Hesse. Oberneustadt. y) Die kostbare Schildereygallerie und der herrschaftliche Palais, nebst der Porcellaingallerie, in der grossen Wein- ßerger Straße. Erste