Aöir müssen unö wir werden siegen! Der Jahrgang 1940 des Kasseler Einwohnerbuches gehl später als sonst hinaus zu denen, die als Glieder dieser Stadt mit ihm seit Jahrzehnten verwachsen sind. Oie Bände der letzten 7 Jahre zeugten von dem gigantischen Aufstieg, den das Deutsche Reich unter der Führung Adolf Hitlers angetreten hatte, sie zeugten von dem Wiederaufleben von Wirtschaft und Industrie, Handel und Gewerbe in der Hauptstadt des Gaues Kurhessen. Ungeheuerliches wurde in den letzten 7 Fahren geleistet. Keine Stadt und keine Gemeinde des Deutschen Reiches waren von diesem vorwärtsstürmendcn Aufwärtsstreben ausgeschlossen. Statt Arbeits ­ losigkeit trat ein Mangel an Facharbeitern und Fachkräften ein. Statt öder und leerer Fabrik ­ gebäude wuchsen neue Bauten aus dem Boden. Gerade die Kasseler Industrie und Wirt ­ schaft ist seit 1933 ein mustergültiges Beispiel deutschen Aufbauwillens, deutschen Fleißes und deutscher Arbeit. Wer aber Geschichte kennt, und insonderheit in der Geschichte der letzten hundert Jahre zu lesen vermag, dem wird es nicht befremdlich erscheinen, daß in Europa ein Volk sich als das auserwählte betrachtet, das glaubt, zur Führung der ganzen Welt, besonders Europas, begnadet zu sein, und daher jeden Aufstieg einer anderen Nation mit neidischen Augen ver ­ folgt. Daß im Herzen Europas ein Volk nach seinen Gesetzen lebt, dessen Menschen fleißig, arbeitsam und strebsam sind, daß dieses Volk versucht, wahren Sozialismus in seinen Lebens ­ formen zu verwirklichen, das alles genügt dem britischen Imperium, dieses Reich zu hassen. Wir wissen heute, daß Großbritannien den Aufstieg des Deutschen Reiches seit 1933 mit Miß ­ gunst verfolgt und beschlossen hat, diesem Aufstieg ein Ziel zu setzen. England kennt seit jeher nur eine Aufgabe, jeden beizeiten zu vernichten, der ihm gefährlich werden kann, vor allem in wirtschaftlicher Beziehung, hat doch der Brite die deutsche Präzisionsarbeit und Güteware von jeher gehaßt! Ihm sind genehm kleine Staaten in Europa, die er gegeneinander ausspielen, wirtschaftlich ruinieren und in seine Abhängigkeit bringen kann. Es sind jene Kapitalisten in England und Frankreich, die auf den Geldsäcken der Welt sitzen und die wir als Plutokraten, d. h. Herrscher des Goldes, bezeichnen. Nicht das englische Volk ist je bei Entscheidungen gefragt worden, es sind einige Hundert, die den Reichtum der ganzen Welt in ihren Händen tragen und diesen Reichtum bedroht fühlen. Das deutsche Volk und sein Führer haben nichts anderes gewollt, als in Frieden zu leben, zu schaffen und zu arbeiten, damit jeder Angehörige dieses 85 Millionen-Volkes leben kann und genügend Lebensraum besitzt. Die Plutokratien, nämlich England und sein Vasall Frankreich, gönnen uns weder den Lebensraum noch über ­ haupt unser Leben. Wir kennen diese Fürsten des Goldes, ihre Kriegsziele, aber auch ihre Handlanger. Ihre Handlanger sind die altbewährten Kriegshetzer, die schon zum Weltkrieg gehetzt und auch den gegenwärtigen Krieg vorbereitet haben. Das Großdeutsche Reich ist ihrer verderblichen Arbeit entgegengetreten. Nach 7 Monaten Kriegsdauer ist in einem Feldzug von 18 Tagen e i n Verbündeter, die Republik Polen, von