8. Ehrenmal, Kriegergedächtliisstätte des Kurhessischen Kriegerbuiides Pho«. (kber,h. »aflel l)cit des Straßen- oder Platzbildes eine wichtige öffent ­ liche Angelegeicheit darstellt. Die Bauten müssen sich daher auch in den nicht historischen Stadtteilen der größeren Einheit organisch einordnen und auf ihre nähere oder weitere Umgebung Rücksicht nehmen. Reue Stadtbilder werden in den kommenden Jahren vor allem aber auf dem bereits mit Straßen versehenen an die bebauten Teile anschließenden Ge ­ bäude entstehen. Es muß nicht nur der immer noch erhebliche Bedarf an neuen Wohnungen gedeckt, son ­ dern auch öffentliche Gebäude, insbesondere Schul ­ bauten müssen in Angriff genommen werden. Diese in Verbindung mit Spiel- imb Sportplätzen zu Mittel ­ punkten geistiger und körperlicher Bildung in den neuen Stadtteilen zu machen und das schon durch die städtebauliche Einordnung zum Allsdruck zu bringen. liegt llahe. Dazu bieten sich im Norden auf dem Fasanenhofgelände und im Westen selten gute Ge ­ legenheiten. Hier ist zwischen Kaiserstraße lmd Her- klilesstraße ein neues Stadtbild von ganz großen Ausmaßen bereits im Entstehen begriffen, an dem mitzuwirken erste Bauki'mstler, die scholl Mustergiltiges im Sinne des aufgeklärten Traditionalismus geschaffen haben, berufen sind, Baukünstler, die in Fachkreisen zu den besten Vertretern der heranwachsenden neuen Baukunst gehören. So ist also mit hervorragenden Bereicherungen des Kasseler Stadtbildes für die nächste Zeit zli rechnen, mit SchöpflUlgen, die wohl weg- weisend werden können für die weitere Entwicklung einer zwar neuen, alis den neuen Daseinsbedingungen luld neuen Ballweisen geborenen, aber doch nicht ver- gallgenheitsfeindlichen Kasseler Ballkllnst.