Teil I. ß Sehenswürdigkeiten etc. — Flächenangaben. — Höhenangaben. Die Löwenburg, erbaut 1797, sehenswert mit ihren Sammlungen von alten Gefäßen, Gemälden, Gobelins, Waffen usw. — Grabkapelle Kurfürst Wilhelm I. — Herrliche Aus ­ sicht von der Plattform des Turmes. — Eintrittskarten zu 10 Mk. beim Schloßverwalter. Theater. Preußisches Staatstheater, Friedrichsplatz. Gespielt wird während des ganzen Jahres mit Ausnahme der Sommerferien von Ende Juni bis Ende August. Beginn der Vorstellungen um 7 oder 7 1 /« Uhr. Außerdem finden jährl. 8 Konzerte in der Stadthalle statt. Der Eintrittskarten verkauf findet an den Wochentagen von 11 bis 2 Uhr, und an Sonn-und Feiertagen von 11 bis 1 Uhr an der Kasse, Eingang Friedrichsplatz, statt. An den Wochentagen werden in den Vorverkaufsstunden Eintrittskarten — mit Ausnahme derjenigen für die Galerie — für drei Tage ausgegeben. An Sonn- und Festtagen findet ein Vorverkauf für andere Tage nicht statt. Eintrittskarten für die Galerie kommen in der Regel nur am Tage der Vorstellung zum Verkauf. Für jede im Vorverkauf abgegebene Eintrittskarte wird eine Vorverkaufsgebühr erhoben. Diese Gebühr fällt bei Karten, die am Aufführungstage selbst gelöst werden, weg. Amtliche Verkaufsstellen: Firma Rudolf Schiunk, obere Königsstraße Nr. 28 (Ecke Friedrichsplatz) und Firma Arthur Wertheim, Obere Königsstraße (Ecke Königsplatz). Der Verkauf der Eintrittskarten erfolgt nur an Wochentagen und zwar in derselben Weise wie an der Theaterkasse für drei Tage gegen ein Aufgeld. Schluß des Verkaufs eine Stunde vor Oeffnung der Abendkasse. Konzerte. a) In der Stadthalle, veranstaltet von der Intendantur des Staatstheaters, ausgeführt durch das Theaterorchester. b) Konzortdirektionen: A. Freyschmidt, ob. Königsstraße 12 0^> 861, Edgar Kramor- Bangert, Friedrich-Wilhelmsplatz 2, Walter Simon, Wilhelmsstraße 13 C”^> 1191. c) Neues Theater — Kaisersäle (Direktor und Besitzer Wilh. Th. Spohr), Art. Direktor Heinrich Körber, Haupteingang Bahnhofstr. 24 neben Hotel Kaiserhof. Theater und Konzert ­ säle, Wintergarten, Wandelhalle. Im Theatersaal jeden Abend erstklassige Spezialitäten- Vorstellungon abwechselnd Operetten-, Schau- u. Lustspiele. Im unteren Saal — Kaisor- säle — Varitö- und Burleskec-Gesellschaften, Leipziger Sänger etc. Lichtspiel-Tfoeater : Chasalla-Lichtspiele, Wilhelmsstr. 2 1 /«. — Hassia-Lichtspiele, untere Königsstr. 79. — Kino des Westens, Hohenzoll.-Str. 23. — Metropol-Theater, untere Königsstr. 64. i — U. T.-Lichtspiele, obere Königsstr. 32. Fläehenangaben. Flächeninhalt von der Residenzstadt C a s s e 1 2154 ha, W ahl e r s h a u s e n. 586 ha, Kirchditmold 278 ha, Rothenditmold 306 ha, Bettenhausen 597 ha. Zusammen 3921 ha. Friedrichsplatz: Länge mit den Straßen 324 m, ohne Straßen 278 m, Breite mit Str. 152 m, ohne Str. 110 m, Flächeninhalt mit Str. 492,5 ar, ohne Str. 305,8 ar. Königsplatz: Durchmesser mit Str. 130 m, ohne Str. 107 m, Flächeninhalt mit Str. 132,7 ar, ohne Str. 81,7 ar. Karlsaue (einschließlich rd. 18 ha Wasserfläche) 150 ha. Höhenangaben. Fuldaspiegel 135 m, Friedrichsplatz 162 m, Bahnhof 183 m, Wasser ­ behälter auf dem Kratzenberg 211 m, Wilhelmshöher Schloß 287 m, Fuß des Oktogons 525 m, Scheitel des Herkules 596 m über Normal Null, d. h. über dem Mittelwasser der Nordsee.