Teil I. 19 Sehenswürdigkeiten, Theater, Konzerte. Denkmäler. a) Denkmal des Landgrafen Friedrich II. auf dom Friedrichsplatz; b) Denkmal des Landgrafen Karl auf dem Karlsplatz; c) llessendenkmal zur Erinnerung an die Opfer der französischen Fremdherrschaft in der Karls-Auo unterhalb der „Schönen Aussicht“; d) Siegosdenkmal am Justizgebäude; e) Schomburgdenkmal am Ständeplatz; f) Spohrdonkmal, gegenüber dem Friedrichsplatz; g) Möllerdenkmal vor der Bildergallerie, in der Straßo zur Schönen Aussicht; h) Denkmal der'Einigung Deutschlands am Wilhelmshöher Platz; i) Denkmal Philipp des Großmütigen auf dem St. Martinsplatz; k) Papinbrunnen vor dem Naturalien-Museum, Steinweg; l) Bücherwurm-Brunnen (Murhardbibliothek). Gemälde-Galerie, geöffnet bei freiem Eintritt im Sommer: Sonntag von 11—1 Uhr, Dienstag Mittwoch, Freitag und Sonnabend von 10—1 Uhr, Montag und Donnerstag von 3—5 Uhr nachm. Im Winter: Sonntag von 11—1 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonnabend von 10—1 Uhr. Außerdem zugänglich durch den Kastellan. Direktor: Dr. Gronau. Erbaut 1871—77. Gewerbehalle, Kölnische u. Kurfürsten-Straße-Ecke, täglich geöffnet von 10—1 Uhr: Biblio ­ thek und Patentschriften-Auslage zugänglich täglich von 10—1 Uhr, außerdem Dienstag und Freitag von 7^2—9 Uhr abends. (Die Dauer-Ausstellung kunstgewerblicher Erzeug ­ nisse befindet sich gegenwätig im Unterstock der Gemäldegalerie, bis zu deren Überführung in das neue Landesmuseum.) Kunstverein zu Cassel. Ständige Ausstellung von Gemälden, Skulpturen und kunstgewerb ­ lichen Erzeugnissen im Kunstbaus, Ständeplatz I6V2. Täglich geöffnet von 10—P/a und */*4—6 Uhr, Sonntags 11—2 Uhr. Im Winter Nachmittags früherer Schluß. Eintrittsgeld für Nichtmitgl. 50 Pfg. An einzelnen Tagen, die regelmäßig bekannt gemacht werden 10 Pfg. Marmorbad i. d. Karlsaue. Marmorskulpturen; Motive aus der griechischen Mythologie. Erbaut 1720—1728. Geöffnet bei freiem Eintritt: April bis einschl. Oktober: Montag, Mitt ­ woch und Sonnabend von 10—12 Uhr, Sonntag von IP/2—1 Uhr, November bis einschl. März: Mittwoch und Sonnabend von 11 bis 1 Uhr. Außerdem zugänglich nach Anfrage bei dem nebenan im Eckpavillon (Stadtseite) wohnenden Verwalter des Marmorbades. Museen. a) Museum am Friedrichsplatz. Erbaut 1769—1779. Sammlung griechischer, römischer und prähistorischer Altertümer, und chronologisch geordnete Sammlung von Gipsabgüssen nach der Antike. Eingang im Sommer am Friedrichsplatz, int Winter hinter dem Musoum vom Hofe aus links. Besuchszeit vom 1, April bis 31. Oktober, Dienstag und Mittwoch von 3—5 Uhr. Donnerstag von 10—1 Uhr. Vom 1. November bis letzten März, Donnerstag von 10—1 Uhr auf Anmeldung kostenlos zugänglich. Direktor: Dr. Boehlau. Museumsdienor: Rudloff. b) Sammlungen mittelalterlicher und nouzeitlicher Sku 1 pturen (Gipsabgüsse), Werken der Kleinkunst, Münzen und Medaillen, sowie kunstgewerblicher Gegenstände aus gleicher Zeit im Unterstock des Gebäudes der Gemäldegalerie an der Schönen Aussicht. Pro ­ visorische Ausstellung von kunstgewerblichen Altertümern aus dem Besitze der Gewerbe ­ halle und der Stadt Cassel ebenda. Geöffnet Montag von 10—1, im Sommer auch Mittwoch und Sonnabend von 3—5 Uhr. Direktor: Dr. Boehlau. c) Naturalien museum und ethnographische Sammlung (Steinweg 2). Geöffnet Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr, im Sommer auch Dienstag und Sonnabend von 3—5 Uhr. Vorsteher; Professor Kunze. d) Mathematisch-physikalische Instrumenten-Sammlung, im Museumsgebäude, Hof links. Im Sommer Freitag von 3—5 Uhr geöffnet. Vorsteher: Museumsdirektor Dr. Bölilau. e) Glässner’scho Sammlungen. Waffen, hess. Regontonbilder und hochbedoutende Münz ­ sammlung, namentlich hessische Münzen. Vorläufig im Unterstock der Gemäldegalerie untergobracht. Wird nach Fertigstellung dos Landesmuseums dort Aufstellung finden. Die Mineralien-Sammlung befindet sich in dem Naturalien-Museum. f) S poh r-Sammlung, enthaltend zahlreiche Gegenstände, Bilder, Diplome u.s. w. aus dom Nachlasse des ehemaligen kurhessischen Hofkapellmeisters Louis Spohr. Befindet sich in der Murhardbibliothek. g) Bose-Museum (Luisenstraßo Nr. 5). Gemälde, kunstgewerbl. Gegenstände, Pretiosen u. dergl. Geöffnet vom 1. April bis 1. November Sonntag und Mittwoch von 11—1 LThr. Außerdem zugänglich durch den Aufseher Eigenbrod, Luisenstr. 2. h) Kaupert-Museum im königl. Orangerieschloß (Karls-Aue). Geöffnet vom 1. April bis 25. September vormittags von 9 — 1 Uhr. !V.. a, . , £° r ' esc l , l°ß ‘ n der Karlsaue, unter Landgraf Karl erbaut 1701—1711 im reinsten Rokokost.il. Honigl. Residenz-Palais am Friedrichsplatz, Resideuzpaläste des letzten Kurfürsten von Hessen. Prachtvolle reiche innere Ausstattung. Besichtigung täglich von 9—6 Uhr, Sonntags von 11—6 Uhr gegen Eintrittskarten zu 25 Pfg. beim Kastellan, Eingang Königsstraße. Kmematographen, unt. Konigsstr. 79. E., unt. Königsstr. 85. E., unt. Königsstr. 64.1, Bahnhof- str. 15. E„ Holland. Str. 33, Markt-G. 19. E. lurme der St. Martinskirche. Herrliche Aussicht, täglich zugänglich. Martinskirche erbaut 1300.