439 mittags bis 1 Uhr Nachmittags und von 37 2 Uhr Nachmittags bis 7 Uhr Abends geöffnet. II. Briefe müssen eine Stunde und Fahrpostgegenstände 2 Stunden, letztere aber, wenn die Postbeförderungen per Eisen ­ bahn Statt findet, 27 2 Stunden vor der unten bei XI. bezeich ­ neten Abgangszeit aufgegeben werden. Hinsichtlich der Briefe und Sendungen nach mehreren Orten bestehen kürzere Aufgabe ­ zeiten. III. Unbeschwerte und nicht recommandirte Briefe, welche entweder unfrankirt oder mittelst Postfreimarken frankirt sind, können auch per Briefkasten aufgegeben werden. IV. Die an verschiedenen Punkten der Stadt ausgehängten Briefkasten werden geleert: 57 2 bis 67 2 Uhr Morgens, 9—10 Uhr Vormittags, 27 2 —37 2 Uhr Nachmittags, 67 a —-77, Uhr Abends und 10—11 Uhr Abends. V. Die Bestellgänge innerhalb der Stadt werden angetre ­ ten: 1) von den Briefträgern Morgens 7 Uhr, Vormittags 10 Uhr, Nachmittags 27z Uhr und Abends 67 2 Uhr; 2) von den Paketbestellern Morgens 77 2 Uhr, Vormittags 11 Uhr und Nachmittags 3 Uhr. Die Nachmittagsgänge fallen an den Sonn- und Festtagen mit folgenden Ausnahmen aus: a dem in die letzten vier Tage vor dem Weihnachtsfeste fallenden Sonntage, d/dem ersten Christtage; c. den in die Meßzeit fallenden drei Sonntagen und 3. wenn an zwei Festtage ein Sonntag oder an einen Sonntag zwei Festtage sich reihen, am dritten dieser Tage. VI. Die Briefträger besorgen außer den mit den Posten ankommenden Briefen auch hier aufzugebende und an hiesige Be ­ wohner bestimmte Briefe (gewöhnliche und recommandirte) sowie diejenigen Zeitungen, für deren Ueberbringung die Abonnenten bei der Bestellung die betreffenden Gebühren zahlen. VII. Die Paketbesteller besorgen auch am hiesigen Fahrpost- Schalter aufzugebende und an Bewohner der Stadt bestimmte Päckereien bis zum Gewicht von 6 Pfund und Geldsendungen bis zum Werth von 200 Thaler. VIII. Die mit den Posten eintreffenden Briefe und Sen ­ dungen an Bewohner der hiesigen Vorstädte und der zum hiesi ­ gen Bestellbezirk gehörigen Ortschaften re. werden durch Land ­ briefträger besorgt. Sendungen von bedeutendem Werth, Umfang oder Gewicht haben die von der Ankunft zu benachrichtigenden Adressaten auf der Post abzuholen. Die Landbriefträger besor ­ gen aus ihren Touren auch hier aufzugebende Briese (gewöhnliche und recommandirte) sowie Geldbrief, kleinere Pakets und abon- nirte Zeitungen.