149 Is will die Welt, ich soll vorübergehen An einem Baume, der mit frischem Laube Mir freundlich winkt, da ich im heißen Staube Des Weges schon verzagte zu bestehen; Ich soll vorübergeh'n, nicht rückwärts sehen Nach seinen Früchten, die ein harter Glaube Verbot'ne nennt; schon fiel ich ihm zum Raube, Da rief zu lockend doch der Zweige Wehen! Nun bleib' ich hier und wand're nimmer wieder! Streu' deiner Blüthen Küsse auf mich nieder. Hier will ich aller Welt zum Trotze säumen; Deck' mich mit deiner Schatten Nachtgefieder, Sing leise rauschend mir viel süße Lieder, Und lass' mich so in's Nichts hinüberträumen!