134 Äohl sind es schöne Stunden, schöne Tage, Geh'n sich zwei junge Herzen froh entgegen. In denen sich die gleichen Kräfte regen. Die gleichen Wünsche mit verhalt'nem Schlage! Noch scheuen vor der gerngethanen Frage Die Lippen sich, erröthend und verlegen Begegnen Blicke sich auf gleichen Wegen, Als ob zu Kühnes schon die Liebe wage! O daß sie blieben, diese zarten, reinen Gefühle, die dem Göttlichen entstamMn! Doch schont das Schicksal mit Enttäuschung keinen. So eilen Sterne liebend Nachts zusammen. Zu Sonnengröße wähnend sich p einen. Doch es verlöschen ihre Hellen Flammen!