111 Sprich, was willst du mir gewähren Für ein Schicksal einst, o Herbst! Der du bleichst des Feldes Aehren Und des Stockes Trauben färbst; Der die Birke du entblätterst. Dichter nur die Tanne zeugst; Weiß die Krähe überwetterst, Doch zum Süd die Schwalbe scheuchst. Jst's der Aehren oder Trauben, Birken oder Tannen Loos? Will mich deine Hand berauben? Will beschenken mich dein Schoos? Soll ich, bis die Haare falben. Halten gleich der Krähe Stand? Oder zieh ich mit den Schwalben Früher schon in bess'res Land?