s — 62 — Deine Locken, deine Locken Schüttelst du vergebens dann. Denn der bösen kalten Flocken Niemand sich erwehren kann! Und sie drücken, ach sie driicken Liebes Mädchen schwer genug, Ties muß nun das Haupt man bücken. Das man sonst erhoben trug! Doch mit Weinen, doch mit Weinen Trüb' dir nicht der Augen Glanz, Denn ich will dir schenken einen Unverwelklich schönen Kranz! Zwar verschwunden, zwar verschwunden Sind der Wangen Röselein, Doch ich habe sie gebunden Mit in meinen Kranz hinein: Meine Lieder, meine Lieder Sind der Kranz, den ich dir band; Alles geben sie dir wieder. Was die Zeit dir auch entwand! — - II - - - ii- -- [m - |- T -- - -,-r-