— 1348 — Ler mögen sich alsdann zu Guxhagen, in der Behau ­ sung des dasigen Gastwirths Kvlhe einfinben. Er ­ stere die Pachrbedingungrn und den Betrag des jähr ­ lich abzugebenden Auszugs, wovon man jedoch auch vorher bei hiesigem Amte stets Nachricht erhalten fyntt, vernehmen, bieten und hierauf den Zuschlag nach Befinden sofort erwarten. Melsungen, am 19. Julii 1820. Kurf. Hess. Jussitz-Amt allhier. L 0 tz. In fidem Kröschel l. s. Zur anderweiten Verpachtung der auf nächstkünf ­ tige Ostern pachtlos werdenden, den Kindern und Erben des Hof-Schreinermeisters Ludwig Siebrecht zugehörigen ehemaligen Schaumburgfchen Grund ­ stücke, dahier vor dem Frankfurter Thore, beste ­ hend in: i) dem Hause mit den dazu gehörigen Wirthschafts- und Oeconomie-Gebanden, gegen der Brücke, zu Z Ack. s^Rt.; 2) dem Garten zu Ack. ro Rt.; 3>i Ack. Gartenland und 2^ Ack. 1 Nt. wüsten Teich, sodann; 4)1 Ack. 15 Rt. Gartenland, an der Straße, ist auf den Antrag der Siebrecht- fchen Vormünder Termin auf den 8. September, Vormittags um ro Uhr, bei Kurfürstlichem Stadt ­ gericht angesetzt worden. Pachtliebhaber, welche ihreZahlfähigkeit zeigen können, werden hierdurch eingeladen, sich alsdann einzufinden, ihre Gebote zu thun und bel"einem annehmlichen Gebot den Zu ­ schlag nach Befinden zu erwarten. Eaffel, am 4. August »820. ' Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. F. Fulda. 5. Montag den 18. September d. I. soll der hiesige, mit dem Ende des Jahres pachtfret werdende Stadt ­ keller, auf anderweite sechs Jahre meistbietend ver ­ pachtetwerden. Pachtlieöhaber, welche sowohl vor ­ her als auch im Termin die bcshalbigen Bedingun ­ gen einsehen können, und sich wegen zu stellender Eautron gehörig zu legitimiren im Stande find, kön ­ nen besagten Tages, Vormittags von 10 bis 12 Uhr, auf hiesigem Rathhause fich einsinden, dreten und der Meistbietende, vorbehaltlich höherer Genehmi ­ gung, den Zuschlag erwarten. Vacha, am 8. August »820. Großherz. Sachs. Amt und Stadtrath daselbst. Schambach. Spangenberg. Logts in Cassel zu vermieden. 1. In dem in der Elisabetber Straße Nr. 197, dem neuen Schloß gegenüber belegenen Wchnhause find folgende Logis, als: iu der zweiten Etage vier neu tapezirte Stuben, drei Kammern und Küche; in der dritten Etage fünf neu tapezrrte Stuben, nebst Cabrnrt, Kammer und Küche, von Michae ­ lis d. I. an, an.eine oder zwei stille Familien zu verrmethen. Zur Nachricht dient, daß zu jedem der beiden Logis ein besonderer Keller und Holzplatz ein, geräumt wird, so wie auch den Bewohnern derselben der Mitgebrauch des Waschhauses gestattet ist. Man melde sich in dem odrnbezeichneten Wohnhause eine Treppe hoch. 2. Bei dem Wolleutuchmachermeister Wilbelm Geß« ner, oben am Markt oder in der Waisenhausstraße verschiedene Logis, sehr gesund und geräumig; mau melde fich deshalb oben am Markt in Nr. 696 oder in der Walsenhausstraße Nr. 978, um das Nähere zu erfahren. 2. In der Fischgasse Nr. 824 zwei tapezirte Stuben, Kammer, Küche, nebst Holzstall und Keller, auf Michaelis. 4. Iu der Carlsstraße Nr. 62 zwei Logis, jedes aus Stube, Kammer und Küche bestehend, auf Michaelis. 5. In der Johaonisstraße Nr. 522 bei dem Hand ­ schuhmacher Matthieu, Stube und zwei Kammern, auf Michaelis oder Christtag. 6. Am Gouvernements-Platz Nr. 112 Stube und Kammer, zu Michaelis. 7. In derDivnysienstraßeNr. 137 beim Goldschmied Schaumdurg ein Logis, auf Michaelis. S. Am Brink Nr. 462 die zweite Etage, bestehend aus Stube, Kammer, Küche, nebst Platz im Kel ­ ler , auf Michaelis. 9. In der MartinistraßeNr. 14 im Hinterhause Stube, Kammer und Küche. 10. In der Aegydienstraße Nr. 753 ein Logis gleicher Erde; auch die dritte Etage, nebst einem großen ge ­ wölbten Keller. In der zweiten Etage nachzufragen. 11. Hinter dem Posthaus Nr. 1162 zwei tapezirte Stuben, ein desgleichen Cabinet, Küche, nedst Keller, Holzplatz und Bodenkammer, aufM'chaelis. 12. Eine Wohuung gleicher Erde, bestehend aus vier heitzbareu Stuben, Cabinet, einigen Kammern, Küche, Keller und Holzraum, zu Michaelis. Nach ­ zufragen in Nr. 85 der obern Carlsstraße, eine Treppe hoch. i£. Am Brink in Nr. 420 die erste Etage, bestehend aus zwei Stuben, drei Kammern, heller Küche, nebst HolzSall und Keller, auf Michaelis. 14. Am Marfiäller Platz bei der Witwe Schmidt zw« Logis, auf Michaelis. 15. In der Schloßstraße Nr. 416 gleicher Erde vorn heraus Stube, Kammer. Küche, nebst Bodenraum. iö. In der Holländischen Straße beim Gastwirth Land ­ grebe die dritte und vierte Etage, wobei auch Boden und Stallung gegeben werden kann , auf Michaelis. 17. In der obern Casernenstraße Nr. 341 gleicher Erde Stube, Kammer, Küche, nebst K-ller und Stall. rg. In der Carlshafrr Straße beimKaufman» Lampe in Nr. 452 zwei Logis, jedes bestehend aus Stube, Kammer und Küche, auf Michaelis. 19. Ja der Martinistraße Nr. 2 gleicher Erde ein Logis, sogleich oder auf Michaelis. 20. In der Schloßstraße Nr. 410 zwei Stuben, zwei Kammern, Küche, urbst Holzplatz, auf Michae ­ lis, einzeln oder zusammen..