Mit Kurfürstlich allergnädigsten Sonnaöend, den zost-» Oktober 1819. Befördere und Veränderungen. Die erledigte Prediger-Stelle zu Hohnhorst, Amts Rodenberg, ist dem bisherigen zweiten Prediger zu Oldendorf, Carl Wilhelm Philipp Schröter, allergnädigst übertragen worden. DemCandidaten der Rechte Johann Fried ­ rich Galland von hier ist die Ädvocatur und Procnratur bei den hiesigen Obcrgerichten aller- gnädigst gestattet, und die erledigte Frucht» und S'teinkohlen-Maga- zinS-Controleur-Stelle zu Hersfeld, dem dasigen Privat-ActuariuS Christian Ludwig Carl allcrgnadigst übertragen. Edictal - Vorladungen. r. Am 50. März 1805 ist der Genchtöfchulz Ellenber- ger zu Neumorschen zum Curator über des kurz vor ­ her ohne Descendenten verstorbenen Schullehrers Neichard und dessen Ehefrau Nachlaß bestellt wor ­ den. Auf den Antrag dieses Curatori hat Kurfürstl. Regierung zu Cassel mir den Auftrag ertheilt, die Auseinandersetzung und Theilung des erwähnten Nachlasses gesetzlich vorzunehmen. Wie aus aufge ­ fundenen einzelnen Papieren erhellt- haben die Ehe ­ gatten Reichard mehrere Testamente errichtet, und ist über die Ansprüche verschiedener Erben bereits Proceß anhängig gewesen. Alle meine bis ­ herigen Bemühungen, jene Testamente und die Acten über den erwähnten Proceß zu meinen Händen zu bekommen, sind fruchtlos geblieben. Nur die Acten über die vom Grrichtsschulze» Ellenberger geführte Curate! besitze ich vollständig. Es sind laut der abgehörten Curatel-Rechnunqen an einzelne Erben auf gerichtliche-Anweisung bedeutende Zah ­ lungen geleistet, doch ist noch eine nicht unbedeu ­ tende Summe zur Vertheilung vorhanden. Ich lade daher alle diejenigen, welche auf des Schul ­ lehrers Zteichard und dessen Ehegattin zu Neumors schen Nachlaß, Erb-Ansprüche zu haben vermeinen, hierdurch ein, Freitag den 17. December b. I., Vor ­ mittags, entweder in Persoy oder durch Bevollmäch ­ tigte an gewöhnlicher Gerichtsstelle zp erscheinen, ihre Ansprüche nicht nur zu Protocoll anzuzeigen, sondern auch gehörig zu begründen. Wenn Nie ­ mand erschienen, werde ich dem Curator Ellenber-' ger die letzte Rechnung abnehmen, denselben vorr der Curate! los geben, und die sich ergebende Masse zu dem deposito des hiesigen Amts abliefern las ­ sen. Spangenberg, den 29. September 1819. Becker, Amts-Assessor, vig. comm. In fidem Lometsch, Amts - Secretarius. s. Der Doctor der Heilkunde, I. F. Sippell zu Son ­ tra, hat bei hiesigem Amte vorgestellt, daß der zu Datterode wohnhaft gewesene Pachter Steinecke und dessen Ehefrau, deren Aufenthalt jetzt unbe ­ kannt, ihm, für ärztliche Behandlung der mitbeklag- tischen Ehefrau und Tochter, sechs Rthlr. 10 Alb. 8 Hlr. schuldig waren, über diesen Betrag einespr- cifique Rechnung ad acta gegeben und gebeten: ihm