802 Endlichen Reithaufe, öffentlich an den Meistbieten ­ den, gegen alsbald zu Mistende baare Bezahlung in Cassenwährung, verkauft werden. Kauflustigen wird daher solches hierdurch bekannt gemacht. Cassel, den r. Junii 1819. > . . K. H. General - Kriegs - Collegium, Ltes Departement. 18. Die für das laufende Jahr im hiesigen Amt mit der Wolle auögehobenen Trifthömmel und Lämmer sollen, zusolge hoher Genehmigung Kurfürstlicher Oder - Rentknmmer, in cermino Sonnabend den 5. Junii, des Morgens 8 Uhr, bei hiesiger Ren- lerer öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich daare Zahlung verkauft werden, welches hierdurch Kuuflrebhabern bekannt gemacht wird. Homberg, am 29. Mai 1819. von Borries, Rentmeister. 19. Montag den 7. Junii und an denen folgenden Tagen, des Nachmittags von 2 Uhr an, sollen im hiesigen Chariree-Gebäude mehrere Effecten, als: Matratzen, wollene Decken, Steppdecken und son ­ stiges Bert- auch Lemenzeug, desgleichen Bettspan- uen, Tische, Kleidungsstücke und andere Gegen ­ stände, an die Meistbietenden gegen sofortige baare Bezahlung verauctionirt werden, welches Kauflu ­ stigen hierdurch bekannt gemacht wird. Cassel, am 1. Junii 1819» Bergmann, kraft Auftrags. so. Montags den 7. d. M. und an den folgenden Ta ­ gen, soll in dem Umbachschen Hause, am Hollän ­ dischen Thore Nr. 11764, eine Treppe hoch, ein meistbietender Verkauf von Leinenzeug , Bettwerk, Meubles, Küchengeräthschaften, Kleidungsstücken And sonstigen Sachen, vorgenommen werden, wel ­ ches hierdurch bekannt gemacht wird. Cassel, am 1. Junii 1813» Li. Meine Abreise nach Nenndorf ist, durch die frü ­ here Ankunft mehrerer Kurgäste an diesen Kurort, beschleunigt worden. Dies, so wie die noch zurück- gebliebeneSchwäche, von meiner in diesem Winter gehabten Krankheit, hindert mich, bei allen meinen hiesigen Gönnern und Freunden persönlich Abschied zu nehmen. Ich erlaube mir, solches hierdurch öf ­ fentlich zu thun, und zugleich die Versicherung hin ­ zuzufügen, daß ich, gerührt über die große Theil- rrahmean meiner schmerzhaften Krankheit von meh ­ reren hiesigen Einwohnern, von hier reise, und den Wunsch für deren Wohlergehen nebst meinem innig ­ sten Dank zurücklasse Mögen Nenndorfs Quellen auch mir die segensvolle Wirkung angedeihen lassen, von welcher ich bei so vielen andern Kramen Zeuge gewesen bin! Doppelt glücklich werde ich mich dann fühlen , um nnt voller Thätigkeit das leisten zu kön ­ nen , wozu mich mein Berufs Mi'rne Bestimmung, führt. Löffel, den 1. Jnr.iL ,319. W a i tz-. Geheime Hvfrath und Leibarzt. 22. Ein Frauenzimmer von Erziehung, welches Wil ­ lens ist, zwischen hier und längstens Julii.d. I., über Berlin und Königsberg nach Liefland zurück ­ zureisen, wünscht eine gute honnette Reisegesellschaft zu finden, die etwa eigene Equipage bat, und ge ­ neigt sein sollte, sie gegen Vergütung der Kosten, an erstere Orte mit aufnehmen zu wol ­ len. In Nr. 80 der Martinistraße ist das Nähere deshalb zu erfahren. Cassel, am 4. I^kai 1819. 25, Heirat hs - Anzeige. Unsere am heutigen Tage hierselbst vollzogene eheliche Verbindung zei ­ gen wir hiermit Verwandten und Freunden ganz ergebenst an. Hehlen, im Herzogthume Braun ­ schweig, am 18. Mai 1819» W. von Zerfsen, Hof- und Canzley-Rath. Louise von Zerssen, verwitwete Gräfin - von der Schulenburg, geborne Ger ­ stein von Hohenstein. Von dem König!. Kammergerrchte werden, auf Ver ­ anlassung der König!. Regierung zu Merseburg, alle Militair- und sonstige Personen, welche an die vor Errichtung des Königreichs Westphalen den Fonds des König!. Preuß. Stifts-Schreiberei-Amts zu Halle zugehörig, mit dem Eintritt der Westphali- schen Regierung mtt den Einnahme-Fonds des Wcst- phälischen Krvnschatzes vereinigt, nach erfolgter Wiederavflösung des Königreichs Westphalen jedoch nicht wieder herbei zu schaffen gewesenen Bank-Obli ­ gation der hiesigen Kön. Haupt-Bank, Nr. 41020. Lit. F., vom 16. September 2763, überzöoRthlr. Gold zu az pCt. Zinsen, welche seit dem 4. Novem ­ ber 1805 restiren, als Eigenthümer, Ccffionarien, Pfand- und sonstige Briefs-Inhaber, Anspruch zu haben glauben, aufgefordert und angewiesen: sich in dem von dem Kammergerichts - Rejerendarius von Könen auf den 1. Julii d. I., Vormittags um 10 Ubr angesetzten Präjudicial-Termin, im Kam- meraericht gehörig zu melden, und ihre Ansprüche anzuzeigen und zu bescheinigen ; widrigenfalls ihnen - damit ein ewiges Stillschweigen auferlegt, das vor- bezeichnete Document für mortificirt erklärt, und statt desselben ein neues ausgefertigt werden wird. .Berlin, den 25.'Februar 1819. - ' . . . Königlich Preußisches Kammergericyt. Fortsetzung des Verzeichnisses der in Judicial- und Appellations-Sachen von Kur ­ fürstlicher Regierung ertheilten Erkenntnisse. R e m i.s s o r i a l i e n. Vom 25. Mai: Messer g. Jacob, w. Immobilien und Erbschaft, reform. Wernerscher Curat, g. Plaut, w. Schuld, abgeschl.