758 Verzeichniß der nicht erschienenen Eantonisten: i) Philipp Thäter, L) Jacob Bahr, 3) Christian Walst, 4) Hermann Aömus, 5) Henrich Dchwcd, 6) Georg Kurt, f) Daniel Schmidt, 6) Henrich Wassermann, 0) Gottfried Beyer, 10) Henrich Waldeck, 1 r) Johannes Bolander, 12)' Conrad Schenck, sämmtlich aus Homberg,. 15) .Hcnrich Koch, 14) Caspar Koch, aus Uitershaußen, 15) Christian Aubel, aus Falkenberg, 16) PeterMei- ster, aus Berge, 17) Christoph Siemon, 18) Jo ­ hannes Löwer, aus Freudenthal, 19) Wiegand Kunz, aus Hülse, und 20) Henrich Eifert, aus Lenterode. Homberg, am 18. Mai 1819. K l e y e n st e u b e r. 4. Der hiesige Prokurator Schomburg, als Curator in der Nachlassenschafts-Dache des verstorbenen Oberhof- und Kammer-Agenten Dußmann Abra ­ ham Rosengarten, ,hat gegen den im vorhinnigen Grenadier-Bataillon gestandenen Hauptmann von Ürff eine Schuldforderung von 46 Rthlr. dahier eingeklagt, und auf dessen Guthaben von 37 Rthlr. 25 Alb. 7 Hlr. Beschlag Tegen lasten, zugleich aber, bei dem ihm unbekannten Aufenthalt der Erben des Verstorbenen, um deren öffentliche Vorladung ge ­ beten. Es werden demnach nicht nur gedachte Er ­ ben, sondern auch die etwaigen weiteren Creditoren des vorgedachten Hauptmanns von Urff, welche auf dieses Guthaben Ansprüche zu haben, vermei ­ nen, hierdurch aufgefordert, in dem zu deren Li ­ quidation und resp. Rechtfertigung des Arrests auf den 18. August dieses Jahres anberaumten Termin s» gewiß in Person oder durch anreichend bevoll ­ mächtigte Anwälte dahier zu erscheinen, und ihre Ansprü e zuProtocoll geben zu lassen, als widri ­ genfalls zu gewärtigen, daß sie nicht weiter damit gehört sondern mit ihren etwaigen Forderungen abgew n, und die Masse unter die sich gemelde ­ ten 0 rbiger,vertheilt werde. C-u»i, am 29. April 1819» Kurfürst!. General-Kriegs-Collegium, istcs Departement. Vorladung der Gläubiger. i. Die bekannten Schulden des Henrich Laudach in Aua übersteigen, nach einer durch den Andrang vieler Gläubiger veranlaßten Untersuchung seines Vermögens-Zustandes, dessen Activ-Betrag bei wei ­ tem. Nachdem nrm aus diesem Grunde voy Amts ­ wegen der Concurs erkannt ist, als werden alle sowohl bekannte als unbekannte Gläubiger hiermit ectictaltter und sub poena praeclusionis vorgela ­ den, im Termin den 2. Julii, des Morgens 9 Uhr, entweder persönlich oder durch genugsam Bevoll ­ mächtigte dahier zu erscheinen, ihre Forderungen zu liqutdiren, sofort durch obrigkeitliche Dokumente zu begründen, und auf die ihnen zu proponirenben Vergleichs-Vorschläge sich zu erklären. Hersfeld, am 26. April 1.819. K. H. Dechanei - Amt hiersclbst. Erter. . ^ ödem Relek. 2. Da m der Debitsache des Conrad Schindchütte zu Ehrsten die versuchte Güte nicht zu Stands gekom ­ men, und über dessen Vermögen am heutigen Tage der förmliche Concurs erkannt worden, so werden alle bekannte und unbekannte Gläubiger des gedach ­ ten Conrad Schindehütte, m so fern sie nicht schon befriedigt sind, hiermit öffentlich vorgeladen, im Termin den 26. Julii allhier zu erscheinen, um ihre Forderungen gegen den zu bestellenden Contradic ­ tor, bei Vermeidung der Ausschließung, zu liqui ­ diren und zu begründen. Zierenberg, am 29. März 1819. Der Justltz-Beamte Dunk er« In ödem Groß. 3. Diejenigen, welche dem vor 8 Tagen dahier ver ­ storbenen israelitischen Vorsinger und Schächter Nathan Israel Pappenheim Sachen in Versatz ge ­ geben haben, werden auf Ansuchen dessen nachge ­ lassenen Sohne Levi und Wolf Pappenhcim dahier aufgefordert, die versetzten Stücke' binnen vier'Wo- chen einzulösen, oder zu gewärtigen, daß selbige nach deren Ablauf meistbietend verkauft' werden» Auch werden alle die, welche an dem Nachlaß ge ­ dachten Nathan Israel Pappenheims Forderungen oder sonstige Ansprüche haben, sie mögen herrüh ­ ren, aus welchem Grunde sie wollen /cdictaüter cjtirt, solche in dem hierzu auf Freitag den nten k. M. bestimmten Termin fo gewiß bei hiesigem Oberschultheißen - Amt anzuzeigen und gehörig zu begründen, als sonsten die Zurückbleibenden zu ge ­ wärtigen haben, daß sie mit ihren Forderungen und resp. Ansprüchen präcludirt werden. Eschwege, den 13. Mai 1819. AusFürsil.Oberschultheißen-Amt allhier. Heuser. 4. Der von Spiegelsche Rentmeister Zülch zu Can ­ stein hat gegen den nunmehr verstorbenen Bürger Joseph Hülseberg Hierselbst im Jahr 1807 ein-For- derung eingeklagt, weshalb im Jahr 18*12 des Letztcrn Wohnhaus verkauft, das Kaufgeld aber bei den Ansprüchen mehrerer Gläubiger darauf deponirt und bis jetzt nicht vertheilt worden. Nach - dem 1812 erfolgten Tode des genannten Hülseberg 1 ist denn auch dessen Mobiliar-Nachlaß versilbert und der Erlös dafür wegen der vorhandenen Schul ­ den ebenfalls gerichtlich hinterlegt worden. Beide Deposita hat bas unterzeichnete Justltz - Amt jetzt an sich gezogen, und bilden solche einen Massen- Bestand von 594 Rthlr. 7 Alb. z Hlr. Da dieser nun nicht hinreicht, um die aus den vorhandenen Acten sich schon ergebenden Gläubiger des gedach ­ ten Joseph Hälseberg zu befriedigen, so werden in Gemäßheit eines Erkenntnisses vom heutigen Tage sämmtliche sowohl bekannte als unbekannte Glau-