43* p H e J sch c Mit Kurfürstlich allergnädigsten Hessischem Privilegio. Sonnabend / den Zok-« Mai 1818. Beförder- und Veränderungen. Der Oberst von Ochs km General-Staab ist zum General-Major avancirt, und der Pre ­ mier - Lieutenant von O ch s vom Husaren - Re ­ giment zum General - Quartiermeister - Staab versetzt worden. Dem Pfarr Brandau zu Hundelshausen, Classe Witzen hausen, ist das Vkcariat Dohren ­ bach allergnadigst mit übertragen, und dem Candidaten der Rechte Carl Fried ­ rich Finck zu Eschwege die Advocatur bei den Aemtern Netra und Bischhausen allergnadigst gestattet. ' Gesetzgebung. Die Nr. IX. des Gesetzblattes von diesem Fahr enthält: 1) Verordnung vom i. Mai, den Gerichts- j stand der Mitglieder fürstlicher und gräsitcher, vormals reichsstandischen Hauser in Kürzesten betreffend; 2) Regierungs - Ausschreiben vom 2. Mai, die Beobachtung der Garn- und Leinen-Ord ­ nungen betreffend; 3) Ausschreiben des Ober, Forst-Collegiums vom 4. Mai, die von Raupen und andern In- sekten sich nährenden Vögel betreffend. Edictal - Vorladungen. 1. Der Kaufmann Gerson Benlöv zu Erfurt hat in einer Uns überreichten Klagschrift vorgestellt: der Banquier Salomön Levi Benary Hierselbst habe im Jahre 1808 das von dem Oberhofrath und Biblio ­ thekar Ludwig Völkel und dessen Ehegattin erbaute, dahier in der Königsstraße unter Nr. 115, zunächst dem Thore und an dem Maurermeister Jodocus Schön gelegene Eckhaus benebst Garten und son ­ stigem Zubehör gekauft, und im Jahre 1811 wieder an den damaligen Staatsschatz für 22,000 Rthlr. veräußert. Von letzterem sei ein Theil der Kauf ­ summe bezahlt worden, der Rest derselben mit dem Betrage von 9060 Rthlr. 3 Ggr. in Conventions ­ Münze aber auf dem Grundstücke hypotherarssch und unter dem Vorbehalte stehen geblieben, daß dem Verkäufer so lange, bis dieser Rest abgetragen sein werde, das Eigenthumsrecht an dem Grund ­ stücke vorbehalten bleiben solle. Die hierüber auf ­ gestellte executorische Verkaufs-Urkunde sei von dem Verkäufer seiner Ehefrau Gutheil geborne Meilert, . von dieser dem Jsaac Abraham Aronthal dahier, und von letzterem ihm, dem Kläger, cedirt wor ­ den, welcher nun die Schuld gekündigt, und um öffentliche Vorladung der unbekannten Eigenthü ­ mer des in Rede stehenden Hauses gebeten hat. Da nun diesem Gesuch gefügt worden ist; so wer-