. 3Y. LÑsselsch e Mit Kurfürstlich allergnädigsten Hessischem Privilegio. Sonnabend, den i 6 ‘°« Mai 1818 . Beförder- und Veränderungen. Der bei der Nentkammer in Hanau angestellte Pedell Hartmann ist in den Ruhestand ver ­ setzt, und diese Stelle dem penstonirten 2tcei6- Controleur Wiegand Wagner daselbst aller- gnadtgst übertragen. E d i c t a l - Vorladungen. r. Unter dem meistbietend verkauften Guthe des ver ­ storbenen Rentmeisters Hernemann-, nachher dessen Sohnes Wilhelm Heinemann zu Holzhausen, befin ­ den sich Meile sogenannte RückerSfeldrscher Güther, worüber sich besonders über Meile keine Erwerbs ­ urkunde vorfindet, ohnerachtet gedachter Hernemann solche seit geraumen Jahren als Eigenthum beses ­ sen und benutzt hat. Da nun der Käufer der er ­ wähnten Heinemannschen Güther, Herr Bergver ­ walter Zintgraff von Holzhausen, hierüber in Ge ­ wißheit gestellt zu sein wünscht, und um Edictales gebeten hat; so werden Alle und Jede, welche an jenen Rückersfeldschen Guthern Ansprüche aus ein oder dem andern Rcchtsgrund zu haben glauben, hierdurch vorgeladen, Donnerstag den 25. Junii l. I., Morgens 10 Uhr, vor unterzeich ­ netem Justltz - Amt zu erscheinen, ihre Ansprüche anzuzeigen und rechtlich zu begründen, widrigen ­ falls sie in Zukunft ganz damit abgewiesen werden sollen. Homberg, am 2. April 1818. K. H. Justitz-Amt des Amts Homberg. Klepensteuber. 2. Der allhier verstorbene Apotheker Johann Friedrich Schröter, von Schöningen bei Braunschweig ge ­ bürtig , errichtete kurz vor seinem Ableben ein Te ­ stament, worin er seine hinterlassene Witwe, Do ­ rothee geborne Beckmann, als Universal-Erbin dergestalt eingesetzt hat, daß dasjenige, was nach ihrem Absterben von seinem Vermögen noch übrig sein würde, an beiderseitige Blutsverwandten fallen solle. Da nun zu dem Schröterschen Nachlasse auch die Hinterlassenschaft des, vor vielen Jahren hier verstorbenen, Apothekers Wilhelm Buhlert und dessen Ehefrauen, Marthe Elisabeth einer gebornen Weifenbach, gehört, indem diese zufolge" der von deu Buhlerischen Erben geschehenen und von Kur ­ fürstlicher Regierung zu Cassel confirmirten Cession an den Apotheker Schröter übertragen, und dieser an die Stelle der Buhlerischen Erben scrive und psssive getreten ist; so hat die gedachte Witwe, um allen künftigen Erbschafts - Streitigkeiten vor ­ zubeugen, und um den wahren Bestand des, durch das angezogene Testament auf sie übergegangene Vermögen auszumitteln, um die Vorladung aller derjenigen gebeten, welche sowohl an ihrem verstor ­ benen Ehemann, als auch an den Buhlertschen Ehe ­ leuten, Ansprüche machen könnten. Es werden demnach alle diejenigen, welche an dem Nachlasse des Apothekers Johann Friedrich Schröter, und an dem, durch Cession der Buhlertschen Erben an ihn übertragenen Nachlasse des früher allhier ver ­ storbenen Apothekers Johann Wilhelm Buhlert und dessen ebenfalls verstorbenen Ehefrau, ge ­ bornen Weifenbach, aus einem Erbrechte oder aus einem andern Grunde Real- oder Personal-An- I