I ■.ss. Lasselschc Polizei- md Lommzim - Zemng. Mit Kurfürstlich allergnädigsten Sonnabend, den 2 tett Mai Hessischem Privilegio. i8r8. Beförder- und Veränderungen. Der Untergerichts- 2 tdvocat Erter zu Haina ist- zum Secretariuö bei dem Ober-Amte zu Hersfeld und zum Assessor bei dem dastgen Decha ­ nei-Gerichte allergnädiqst ernannt. Gesetzgebung. Zu Nr. V. des Gesetzblattes von diesem Jahr ist ein Nachtrag erschienen, welcher gesetzliche Vorschriften' vom 27. Februar über die Einrich ­ tung der Militär-Witwen-Caffe enthalt. Edictal - Vorladungen. r. Unter dem meiftb-ietend verkauften Guthe des ver ­ storbenen Rentmeisters Heinemann, nachher dessen Sohnes Wilhelm Heinemann zu Holzhausen, befin ­ den sich ^theile sogenannte Rückcrsfeldischer Güther, worüber sich besonders über ^theile keine Erwerbs ­ urkunde vorfindet, ohnerachtet gedachter Heinemann solche seit geraumen Jahren als Eigenthum beses ­ sen und benutzt hat. Da nun der Käufer der er ­ wähnten Heinemannschen Güther, Herr Vergver- walter Iintgraff von Holzhausen, hierüber in Ge ­ wißheitgestellt zu sein wünscht, und um Edictales gebeten hat; so werden Alle und Jede, welche au jenen Rückersfeldschen Güthern Ansprüche aus ein oder dem andern Rechtsgrund zu haben glauben, hierdurch vorgeladen, Donnerstag den 25. Junii l. I., Morgens 10 Uhr, vor unterzeich ­ netem Justitz - Amt zu erscheinen, ihre Ansprüche anzuzeigen und rechtlich zu begründen, widrigen ­ falls sie in Zukunft ganz damit abgewiesen werden sollen. - Homberg, am 2. April 1818. K. H. Justitz - Amt des Amts Homberg. Kleyensteuber. Vorladung der Gläubiger. r. Die über die Kinder des verstorbenen hiesigen Wirths Nicolaus Schröder zur Stadt Schmalkal ­ den bestellten Vormünder, haben dessen Erbschaft mit der Rechtswohlthat des Inventars angetreten, weshalb sämmtliche Gläubiger desselben andurch öffentlich aufgefordert werden, im Termin Mon ­ tags den 4. Mai, Vormittags präcis 9 Uhr, ihre Forderungen summarisch anzugeben, auf das im- mittelsr gefertigte Inventarium in Entstehung der Güte ihre Erklärung wegen des einzuleitenden Ver ­ fahrens zu 'statten, und darauf rechtliche Verfü ­ gung zu erwarten. Diejenigen, welche zurückblei ­ ben würden, haben für den Fall einer gütlichen Uebereinkunft zu erwarten, daß gegen sie auf recht ­ lichen Antrag in contumaciam verfahren werden müsse. Cassel, am 7. April 1818. Kurfürstliches Stadtgericht der Residenz. B u r ch a r d i. 2. Sämmtliche Creditcren des in der Leibgrenadier- Garde gestandenen, und aufsein allerunterthanigsteS Nachsuchen allergnädigst verabschiedeten Staabö-