Ss. 11. Soffrisse Polizei- und Lmmzien - ZMng. Mit Kurfürstlich aklergnädigsten Hessischem Privilegio. Sonnabend, den 7"« Februar 1818. Befdrder- und Veränderungen. Die erledigte Landfeldmesser - Stelle im Groß- hcrzoqthum Fulda ist dem Gegenschreiber M enz zu Fulda allergnadigst mit übertragen. Die erledigte Pfarrei zu Kammerzell im Land ­ amte Fulda ist dem bisherigen Frühmesser Wer ­ ner Knacker zu GeiS allergnadigst conferirt. Edlctal - Vorladungen. Vor wenig Tagen ist zu Solz die Charlotte Sims« vette Svillner, des za Rotenburg verstorbenen Bur, gerwnsters Johann Henrich Spillner hinterlassene Tochter, ohne Leibes, Erben verstorben, und soll dieselbe eine noch lebende Schwester und Bruders» Kinder hinterlassen haben; es werden daher ave diejenigen, welche an dem Nachlaß derselben, ex quocunque sitcapite, rechtliche Ansprüche zu ha ­ ben vermemen, hiermit eaictaliter vorgeladen, in termino den 30. März Igig, so gewiß in Person oder dyrch hinlängUch Bevollmächtigte, vor hiesi, gem Reservaten, Amte zu erscheinen, und ihre An» spräche anzuzeigen und rechtlich zu begründe», als widrigenfalls sie nicht weiter damit gehört, und die Verlastenschafr an die sich legitimirt haben wer, dende nächsten Jnrestat-Erden verabfolgt werden soll. Decr. Rorendurq, am 24. December 1817* Der Amts Assessor. Rath C. G. Henkel, ly sidem Wsichgreder, Acrnar. 2. Bei den früheren Classificationen der Verwandte» des zu Lichtenau verstorbenen Metropolitans Caspar Lvdolph und dessen Ehegattin g.'bomen P?vllias, wonach di« Einsetzung derselben in den Genuß des von Ersteren gestifteten Familien, Legats geschihe« ist, hat man den Grad der Verwandtschaft unrtch, rtg bestimmt, indem die Geschwister, Kinder des Fundators und dessen Ehegattin als Verwandte des ersten Grades und deren Kinder a!e di« des zweiten Grades bezeichnet find. Jene find aber offenbar im dritten Grade de? Civilcomputarien (zweiten der kanonischen), diese im vierten (dritten der kanoni ­ schen) mit dem Fundator und dessen Ehegattin ver ­ wandt. Um den dadurch zu befürchtenden Jrrrdü, mera zuvorzukommen, und die gedachte Legaten, Angelegenheit in die so sehrgestörttOdnung gründ, lich zurückzuführen, ist abermalige Eoictal, Vorla« d' Ng der Familien - Glieder, insofern diese bei der Sache jetzt noch Inreresfirt sein tönten, erkannt worden. Aus den bisher verhandeltenCommtisionss Acten geht hervor, daß von den Mitgliedern des vierten Grades (Geschwister-Kindes-Kinde?) v'ele ihre Antheile am Legate empfangen, ob aber Alle? das ist zwar höchst wahrscheinlich, allein mchr völ, lig gewiß. Eben so sind die Mitglieder des fünfte» Grades der Verwandtschaft, an welchem die Reihe der Perc^püvn ist, nicht völlig bekannt. E» werde» also diejenigen Mitglieder dee vierleu Grades, drit ­ ten der kanonischen Zahlart, welche noch Nmprüche auf die merception des Legats haben möchten, so wie die Verwandten des fünften Grades ( vierten der kanonischen Zählart) allo Geschwister, Kindes, Kinder und derer» Kinder, aufsejorderr, threàsprà,