Polizei- md WWW ° Zàng. Mit Kurfürstlich Hessischem allergnädigsten Privilegio. Mittwoch, den 27^" September 181 5 . Edicral - Vorladungen. i. Alle diejenigen, welche an der geringen Nachlassen ­ schaft der zuHumme verstorbenen Demoiselle Joseph ans einem Erbfchaftsrecht oder aus einem andern Grunde gegründete Forderungen zu haben vermei ­ nen, werden hiermit aufgefordert, in dem aufMitt, Wochen den irten künftigen Monats October zu gehöriger Gerichtezeit anberaumten Termin, ihre Ansprüche allbier coram commissione zu Protocoll anzugeben und zu verificiren, widrigenfalls sie es fich selbst beizumessen haben, wenn sie damit her, nach nicht weiter gehört werden können. Carlöhafen, den 8. September 1815. Co lima n n- von Commtssions wegen. In ficiem Bödicker/ Amts,Secretarius. Vorladung der Gläubiger. t» Der von dem jüngst dahier verstorbenen Hof, Kam ­ merpräsidenten Freiherrn Spiegel zum Liesenberg zum Lehnfolger in die hiesigen Güter ernannte und sich vorläufig zum Beneficiai-Erben erklärte Kaiser, lich Oestreichische Kämmerer und Regierungerath Freiherr Spiegel zum Diesenberg hat zur Ausmitte, lnng des unbekannten Passiv, Etats, indem davon zugleich die Bestimmung des CollareralrSteuerquanti abhange, darauf angetragen, daß mit Ausschluß derjenigen Gläubiger, welche zum Ankauf des Un ­ terhauses Canstein, mit lehnberrlichem Confenfe Capitalien hergefchoffen, alle »beige Allodialglä«, biger des verblichenen Hof, Kammerpräsidenten Frei, Herr« Spiegel vorgeladen werden möchten. Diesem gemäß werden also gedachte sämmtliche Allodialgläubiger bei Strafe der Ausschließung auf, gefordert, ihre Ansprüche binnen einer Frist vo» einem halben Jahre von dem Tage an, wo diese Ladung zum erstenmale in der Frankfurter Oderpost ­ amts-Zeitung erscheint, wovon zwei Monate sü, den ersten, zwei Monate für den »weiten und zwei Monate für den dritten Termin bestimmt werden, bei hiesigem Gerichte anzuzeigen und richtig zu stel ­ len; zugleich sind dem ferneren Antrage des gedach, «en Herrn Benefictalerben zufolge, alle und jede, welche einen Anspruch aus den, vom gedachten Hof- Kammerpräsidenten Freiherr« Spiegel nachgelassene» testamentarischen Dispositionen, wovon das Haupt, Instrument bei Großherzogltchem Hofgericht zu Arns, derg, ber Codicill aber als Nachtrag zu der Haupt- Disposition bei hiesigem Gerichte eröffnet worde» ist, erheben und geltend zu machen können glauben, hierdurch aufgefordert, binnen nämlicher Frist bei Strafe der Ausschließung ihre all'nfallsigen Forde, rungen aus diesen testamentarischen Dispositionen dahier anzuzeigen und zu begründen. Kanstein, den 5. September »8»5. Großherzoglich Hess Freiherr!, sptegelfches Patri, monial, Gericht daselbst. Zülch. 2. Der Einwohner Eckhard Schmidt zu Harle hat allerhöchsten Orts um ein zweijähriges Moratorium nachgesucht, und sollen zu Folge eines aus Kurfürst, licher Regierung erhaltenen Auftrags, dessen Glau, diger zuvor darüber vernommen werden. Es werde» deshalb sämmtliche bekannte und unbekannte Gläu, big« des genannten Eckhard Schmidt vorg«taden, in dem auf Mvnrag den y. October vor hiesige« Amt prafigirten Termin z» erscheinen, ihre Fordes t