( 934 ) dcn Vermögens, sich legitimiern müssen, ehe siezum Bielen zugelassen werden. Cassel, den ro.Iol. iglZ. K- H. Ober - Rentkammer. 2. Don Petritag k. I. an soll das aus der bisherigen Pacht fallende herrschaftliche Guth zu Reichensachsen anderweit verpachtet, und zu diesem Zweck Dienstag am 15. Aug. ein Licitatione-Tcrmin allhter bei Kur, fürstl. Ober»Rentkammer abgehalten werden. Wel, eher hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, mit dem Beifügen, daß diejenigen, welche zu Uebernehmung dieser Pachtung Lust bezeigen, und sich durch obrigkeitliche Atteste, wegen eines hinrei, chenden Vermögens und des Besitzes öconomischer Kenutttisse legitimiren können, allda des Vormittags io Uhr erscheinen, ihre Gebote zu Protokoll geben, und das Weitere gewärtigen mögen. Cassel, am 24. Jul. i8i5. K. H. Ober, Rentkammer. Logis in Cassel zu vermiethen: r. Aufder Oberneustadt in der Wilhelmehöher Straße Nr. 40; ein Logis, bestehend aus drei Stuben, zwei Kammern, Küche, Keller und Hvlzplatz, fo-I gleich oder aur Michaelis. Dieß Logis kann auch auf Verlangen meublirt werden. 2. Hinter dem Rathhause in Nr. 8c>8 ein Logis für eine stille Haushaltung, auf Michaelis. z. Hinter dem Marstall in Nr. 720 ein Logis auf Mi, chaelis, und ist sich deshalb beim Vormund Fehr zu melden. 4. In der Martinistraße Nr. 60 drei Treppen hoch Stube, Kammer, Küche und Holzstall, alles ver, schlossen, auf Michaelis. 5. Vor dein Friedricheplatz in Nr. 97 eine Stube nebst Cabinet, mit Meubles, sogleich. 6 . Vor dem Frankfurter Thor beim Gastwirth Rode, mann mehrere sehr schöne Wohnungen gegen einen billigen Micthzins, sogleich. 7. Jv der Anlonienstraße Nr. 647 beim Kaufmann P. Ruhl eine Wohnung, bestehend in einer tapezir- ten Stube und Cabinet, einer Kammer, Küche und Boden, auf Michaelis. 8. In der Unterneustadt im ehemaligen Prinzessin- Hause zwei Logis, welche zu einer Wirthschaft ge, eignet sind, wobei auch Pferdestallung gegeben werden kann, auf Michaelis. 9. Zn der Schloßstraße Nr. 417 Stube und Kam, mer, für eine einzelne Person, auf Michaelis. xo. In der Dionysienstraße Nr. 97 i 1 der zweiten Etage Stube, Kammer und Küche, ohneMeubles, auf Michaelis. Xi. In der Schloßstraße Nr. 167 ein Logis, mit oder ohneMeubles, auf Michaelis. 12. In der Carleftraße Nr. 8i ein Logis, bestehend in drei tapezieren Stuben, zwei Kammern, einer Küche nebst Speisekammer, einem geräumigen Kel, lec, einem gemeinschaftlichen Waschhaus, das lau ­ fende Wasser auf dem Hofe, sogleich oder auf Mi ­ chaelis; man melde sich auf dem Sladtbau bei dem Quartier, Commissarius Schröder. iz. In der Martinistraße Nr. 76 die zweite Etage, bestehend aus einer tapezirten Stube, Kammer, kleinen Küche und Hvlzplatz, an einen stillen Haus ­ halt, auf Michaelis. 14. In der obersten Johannisstraße Nr. 384 ein Logis, bestehend aus drei rapezirten Piecen, zwei Kammern, auch ein Logis mit Meubles, sogleich. 15. Nahe am Königsplatz der Garnifonekirche gegen über bet dem Drechelermeister Kölsky Stube, Kam ­ mer, Küche und Platz für Holz wie auch ein klei ­ nes Logis für eine einzelne Person oder einen kleinen Haushalt, auf Michaelis. 16. Hinter dem Marstall in Nr. 73a hinten heraus Stube, Küche und Keller, auf Michaelis. 17. In der Schloßstraße Nr. 393 ein Logis im Vorder ­ hause zwei Treppen hoch, und ein bequemes Logis für einen Schreiner im Hintcrhause, auf Michaelis. 18. In der Marlinistraße Nr. 13 die zweite Etage, auf Michaelis- 19. In der Schlrßstraße Nr. 159 die erste Etage, ent ­ halt zwei tapezirte Stuben, Kammer, Küche und Keller, auf Michaelis. 20. Das von Oeynhausenfche Haus und Garten in der Wilbelmehöher Allee mit allen darin befindli ­ chen Baum, und andern Früchten, auf Michaelis, auch erforderlichen Falls sogleich. Personen, welche verlangt werden: i. Ein Mädchen von gesetztem Alter, das mit Gartenar, beit und Vieh umzugehen weiß, in einen stillenHaur, . halt, auf Michaelis; vas Nähere erfährt man in der Martinistraße Nr. 59. Personen, welche Dienste suchen: 1. Ein i6jähriger Predigers, Sohn wünscht in Cassel oder Carlshafen ale Lehrling in eine Specerei-Hand, iung aufgenommen zu werden. Er besitzt die nöthi, en Vorkenntnisse , und ist in seinem Betragen un, escholten. Lieb wäre es seinen Eltern , wenn es eine Handlung wäre, worin auch Speditions-Geschäfte vorkommen. Bei Herrn Cassirer Schiede zu Cassel erfährt man das Weitere. 2. Ein ia allen häuslichen Geschäften erfahrnes jun ­ ges Frauenzimmer wünscht sogleich oder auf Mi, chaelis in einen kleinen Haushalt ale Jungfer oder Hausmädchen in Dienst zu treten; sie ist in der Paulistraße Nr 363 zu erfragen.