C 944 ) 22. In Ne. 67 . auf der Obcrneustadt, in der Carls- straße, ein Logis mir Meubels, bestehend in zwei Stuben nebst Bedicntenstube, sogleich oder Anfangs künftigen Monats. Man melde sich unten auf der Erbe. Personen, welche Dienste suchen: r. Ein junger Mensch, der sich der Handlung gewid ­ met wünscht auf einem Cdmtoir oder sonstigem Ge ­ schäft angestellt zu werden. Die Waiseuhauebuch- druckerei ertheilt nähere Nachricht. 2. Jemand der deutsch und französisch schreibt u. spricht, wünscht bei einem Düreau, oder sonst angestellt zu werden. Derselbe erbietet sich auch zum kopiren m genannten Sprachen. Nähere Nachricht in der Wai ­ senhaus * Buchdruckerei.! 3. Ein Mensch von gesetzten Jahren, der als gelern ­ ter Koch lange Zeit bei einer Herrschaft gedient hat, und mit guten Attestaten versehen ist, wünscht so ­ gleich oder auf Chritltag wieder bei einer guten Herr ­ schaft in oder außerhalb Kassel in Dienst zu kommen. Herr Haustein in der Frankfurter-Straße Nr. 2y gibt nähere Nachricht. 4. Eine Person, welche gut stricken, nahen, waschen und bügeln kann, wünscht als Hauemädchen oder bei Bindern anzukommen, sogleich oder auf Christ ­ tag. Das Nähere sagt die Waisenhaus-Buchdruck. 5. Ein Mann in den besten Jahren, welcher bei einen großen Herrn als Haushofmeister gedient hat, die französische und englische Sprache versteht, eine ausgezeichnet schöne Hand schreibt, Kenntnißc be ­ sitzt, und von feiner Bildung ist, wünscht hier bei einer Herrschaft entweder als Haushofmeister, Se- krerair, Kammerdiener oder Bedienter baldigst an ­ gestellt zu werden. Die vortrefflichsten Zeugnisse em ­ pfehlen lhn aufs beste. Daö Nähere im Bureau de placement am Brink Nr. 5 iQ- 6. Em noch junger Mann wünscht bei einer hohen Herrschaft als Lehrer der deutschen-, lateinr und spa ­ nischen Sprache bei Kindern angestellt zu^werden, der ­ selbe giebt.auch Unterricht in denAnfangkgrüuden der französischen Sprache. Sollte vielleicht ein guter Platz in einem Bureau vorhanden seyn, so ist er im Rechnen und Schreiben geschickt, und wird in seiner Charge ganz dem Wunsche der ihn anzunehmen Be ­ reitwilligen, entsprechen. Es ist ihm einerlei, hier oder auf dem Lande angestellt ru werden, und man erfährt hierüber das Nähere bei dem Gastwirth Buch vor dem köllnischen Thor. Personen, welche verlangt werden: 1. Ein junger Mensch zwischen iz und i7Tahren, gegen Kleidung, Kost, Logik undLvhn, bei 2 lcdi- dige Herrn, sogleich. Man melde sich in der Wai ­ senhaus - Buchdruckerei. 2. Auf ein Landgut bei Kassel 2 Viehmädchcn und i Hausmädchen, auf Christtag. Z. Es wird ein geschickter, fleisiqer und ehrlicher Brenner, wo möglich ledigen^ Standes, in eine Branntweinbrennerei, einige Stunden von Kassel gesucht. Man melde sich in der Elisadetherstraße Nr. 213. - Kapital, welches auszulehnen: r. i2oc>o Rthlr. getheilt oder beisammen; in Nr. 54 . der Frankfurter-Straße im 2ten Stock. Bekanntmachung von verschiedenen Sachen: 1. Die Administration der vereinigten Hospitäler all- hier, macht hierdurch bekannt, daß ein an die Cha ­ rit-.'-Kasse zurückbezahltes Kapital von 6oo Rthlr- gegen landüblichc Zinsen und hinlänglicher hypothe ­ karischen Sicherheit, aufs neue ausgelieheuwerden soll, und hat man sich deshalb bei dem Hrn. Direk ­ tor Ristelhüber, in der Behausung des Hrn. Bar ­ tel auf der Fuldabrückezu melden. Kassel, denyrcn Novbr. i8H. 4 2. Er ist ein Brief mit 2 Lotterieloofen zurren Klasse der Ausspielung des Guts Schenkeuhvrst, Nr. io587 und ioi59, cm Den Postfekrerair Kämpffcr zu Kas ­ sel addrcssirt verlohren gegangen. Der ehrliche Fin ­ der wird »Ml die Abgabe dieser Loose dringend er ­ sucht und zugleich benachrichtigt, daß bereite alle Vorkehrungen zur Sicherheit des rechtmäßigen Be ­ sitzers derselben getroffen find. Auch wird jeder ­ mann vor dem Ankauf der gedachten Loose gewarnt. Kassel, den l?ten Novbr- i 8 c 4 . 3 . Eine hiesige Handlung, worin ein junger Mensch sotvohl-unter moralischer Aufsicht ist und dabei Ee, legenhcit hat, sich die, einem Kaufmann nöthigen Kenntnisse zu sammeln, sucht sogleich einen mit den Vorkennlniffen des Schreibens und Rechnens be ­ kannten Lehrling; der Anstellung wegen melde man sich gcfalligst an das Bröckelmannsche Kommissians- Büreau, am Brink Nr. 5 i 8 . Auktvärtlge srankiren ihre Briefe. 4. Die Tochter eines verstorbenen Stadtpredigers, welche 26 Jahr alt, und vollkommen gesund ist, auch alle weibliche Arbeiten verstehet, wünscht in einer gebildeten Familie als Vorsteherin des Haus ­ wesens angestellt zu werden. Nachricht gibt das Bröckelmannsche Komm.-Büreau am Brink Nr. 518. 5. Vor dem Köllnischen Thor, unweit der Allee, ist ein Garten mit einer Wiese zu verkaufen oder zu ver- mictheu, in der Mittelgasse Nr. io8, 2 Treppen hoch erfährt man da« Nähere. 6. Ein besondere schöner hellbrauner Pollak von mitt ­ lerer Größe, noch keine volle 5 Jahr alt, und ein wohlkonditionnirter 4sitziger Wagen stehen billigen Preises zu verkaufen. Bei C. F. Hoffmann in der Napoleonshöher-Allee Nr. 141 erfahrt man daö Nähere.