( 740 ) me«. Er spricht Deutsch und Französisch und hat schon mehrere Jahre gedient. Auf dem Markt Nr. 701 im dritten Stock erfährt man das Nähere. 2. Ein Mensch wclà französisch, italienisch und Deutsch sprechen, rasiren, frisiren und kochen kann und die Aufwartung versieht/ wünscht entweder «U, hier oder auf Reisen in Kondition zu kommen. 3. Ein junger Mensch, welcher ehemals bei der Hand, laug gestanden hat, und mir guten Attestaten ver, sehen ist, wünscht hieraufeinem Büreau als Schrei ­ be: angestellt zu werden. Kapitalien, welche aufzulehnen: 1. 600 Rthlr. sogleich auf die erste gerichtliche Ver> schreidung, ggaen gewöhnliche Interessen, und ist in der Klostcrinaße Nr. 620 in der ersten Etage, nä ­ here Nachricht za haben. 2. Verschiedene große und kleine Kapitalien sind auf annehmliche Hypothek in Kommission sogleich zn haben, beim Handelsmann Appell in derPetrisitaße Nr. 2*2. Kapital, welches zu lehnen g s u ch t * * wird: 1. Die Stadt Borgentreich, im Distrikt Höxter, sucht ein.Kapital von 5oo Rthlr., so derselben in fran ­ zösischen Laubthalern dargeliehen, und vor einiger heit gekündigt worden. Der oder diejenige, welche besagte Summe gegen sichere Hypothek, so in dem Städtischen Immvbiliar - Vermögen bestehr, der Kommune Borgeutreich anderweit vorzustrecken ge, neigt seyn möglen, belieben der hiesigen Mairie da ­ von gefälligst schleunigst Nachricht zu -eben. Be ­ verungen den LOten August iZn. Der Kanron6)Maire Lenz mann. 2. 25oo Rrhlr. auf die erste Hypothek eines Hauses. Bekanntmachung von verschiedenen ' Sachen: 1. Es steht eine gute Flöte von Ebenholz, mit drei Mittelstücken, silbernen ui,, Ai», t uno bKiappcn von Grenzer in Dresden verfertigt, sodann ein Fa» gort von Ahreuh-olz nebst zwei Mittel,rucken, um billigen Preis zu verlaufen. 2. Eine Kuh in Nr. iiO der Dionysienstraßc ist zu perisluje«. 3. à'Schreib-Sekretaìr'von Eichenholz unttr dcnp Komlnodeu sind, steht zn ;I Rrhlr. zu verlassen. - Srr. 1 155 in der untern Königsstraße. 4. In der Eilfaberyecstraße Nr. 213 sind etliche Klei ­ de: Wolle zu verkaufen. 5. Ja dcv Oberrcurmcister Kleinfchmidrs Behausung ist die ganze Bel Elagc, welche auzlyo Sr. Exzellenz der Herr Minister Baron von Seldy bewohnen, auf den erste» November zu vermicthen, st« bestehet aus 24 meist iapezirrcn Piecen, nebst Stallung für acht Pferde, Remisen zu 4 Wagen, Holzstall, zFourage, Boden, 2 Keller, Mirgebrauch des Waschhauses, einem kleinen Garten und der Promenade im großen Garten. 6. Den 27. August sind aus einem Hause der hiesigen Residenz, vermittelst Oeffnung eines Thürschlosses, nachfolgende Sachen entwendet worden, als: l.cine moderne goldene Repelir-Uhr mir goldener Kette und zwei goldenen Petlfchafteu mir Karnevlstetnen, auf dem emen Petschaft findet sich ein geschlungen K.JL geschnitten, und auf dem andern ein Blatt mit der - Umschrift: Je ne change qu’en mou/ant. 2) vier Stück Zeromd'vrs; 3) zehn Stück Oberhemden; 4) zwei Nachthemden; 5) zwei weiße gestickte We, sten; d) drei Westen von weißem Pique, eine wol ­ lene uud eine seidene Weste; 7) ein Oberrock von dunkel grüalichbraunem Tuch. Demjenigen wer ei ­ nige Nachricht hierüber Mittheilen kann, dergestalt, daß entweder der Thäter «usfiudig gemacht, oder d»e gestohlenen Sachen herbeigeschafft werden, wir» eu,e Belohnung von 15 Thlr. zugesichert. 7. In der Debitsache de« Christian Arhauec zu Welda, ist von dem unterzeichneten Gericht, unterm heutigen Dato ein Kollniatlonsr Urtheil gefällt, und nebst dem Kiafsifikations,Schema an das schwarze Brett der alten Reussir- Stube anzuheften verordnet wor, den, woselbst solches eingesehen werden kann. Zum Streit über den Vorzug sieht sodann daselbst den 3len Oktober Termin »ul» pocna praeclusii. Kassel, den i7* August i8ti. Aus königl. Distrikts-Tribunal. 8. Der Schreinergeselle Henrich Brösle, aus Mein» bressen, welcher vor i \ Jahren in die Fremdege, gangen »st, wird von ftruem Vater bringend aufge ­ fordert, sobald wie möglich in seine Hclmath zu ­ rück zu kehren und dem Konskripllensgefetze Genüge zu leisten. 9. Eine Person welche etwas von der Küche so wie von.yaushaltsgcschäften verstehet, gegen guten Lohn, sogleich ober auf Michaelis. »0. Es »st ein Schreibfekretair, welcher ro Schubladen hat, umdieHäifte des Preises, was er gekost«ha^ zu verkaufen. 11. Verschiedene schöne Häuser in der besten Sage der Stadl, wie auch schöne Garten und gute Ländereyen sind zu verkaufen. 400 Rthlr. werben auf erste gute Verschreibung zu lehnen gesucht. Ran melde sich beim Schneider Löber in der Kruckgasse, Nr. 585 , -am Kaufmann Hru. Wtllius. 12. Ein sehr schöner Teppich, 12Ellen lang und -El ­ len breit; ferner 2 große Trimeaux, Spiegel mit mo ­ dernen Marmor t Lische» e« dazu; ein Mahagoni Casseclischchen und 1 D«tzend auf Christallart ge ­ schlissene Caravinea mit den Gläsern dazu. 13. Wenn jemand die Milch einer Eselin, oder das Thier selbst zu verkaufen wünscht, so kaun ihm aus Anmelden im Hause NB. 120 der Jldaiitsiraße tm rren Stockwerk ein Kaufes nachgerviess» »erden.