( 487 ) ihnen erforderten Extrakten aus den Geburtsregistern gleich vor der Aushändigung, das Signalement hin ­ zuzufügen, Die.Kantonsmaires werden bei Untersuchung über die Konskriptionkpflichtigkeil der ihnen in Gemäßheit des Dekrets vom i2lcn April «8i9 vorgestellten jungen Leute, keinem derselben, welcher sich blos durch Vor ­ zeigung eines nicht signalisirten Taufscheins leginmiren kann, deren Aufenthalt tn Ihrem Kanton gestatten, sondern dieselben arretiren und durch die Gened'ar- merie nach ihrem Geburtsort zurücklransportiren lassen. Um indessen für die erste Zeit häufige und unnütze Ar- restationen zu vermeiden, sind die Kantonsmaires au- thorisirt, dergleichen Personen, insofern sonst kein Verdacht der Verfälschung gegen sic obwaltet, zu Re ­ gulirung ihrer Atteste angemessene Fristen zu bewilligen und erst nach deren Ablauf zur wirklichen Arrestativn zu schreiten. Jedoch soll auch diese Vergünstigung länger nichtals bis zum rZten Juli d.I. Stattfinden undnachAblauf dieser Frist einen jeden, dem Anscheine nach, noch im K^nskriptionealter begriffenen juncen Mann, welcher sich nicht durch vollgültige Atteste leginmiren kann, arre- tirt und an die betreffende Behörde zurückgewiesen werden. Die Herren Unterpräfekten und Kantonsmaires sind ä mit der genauesten Vollziehung der gegenwärtigen Be ­ kanntmachung beauftragt. Kasst, den n.Iuni I8H. Der Präfekt des FuldadepartemeulS, von Reimann. Cirkulare an sämmtliche Herren Mairen des Fuldadeparte ­ ments. Kassel, den u. Juni i8U. Meine Herren! Die von mehreren von Ihnen bisher eingereichten Mutarivne-Etats bei der Personalsteuer, sind zum Theil nicht so aufgestellt, daß der beabsichtigte Gebrauch da ­ von gemacht werden könnte. Es ist nicht genug, daß die im Monat vorgekomme ­ nen Veränderungen von dem ganzen Kanton generell in einem Etat aufgenommen, und mir derselbe einge ­ sandt wird; sondern es muß auch bei jeder Kommune, jeder Adr und Zugang mit Bemerkung der Ursachen speziell dargestellt werden, indem eS nur hierdurch möglich wird, die Uebereinstimmung der angesetzten Steuer mit dem Gesetz zu prüfen, die Richtigkeit der General-Nachweise zu deurtheilen, und Mängeln und Irrungen vorzubauen. Ich ersuche daher, vom Monat Juli d. I. an, von jeder Kommune Ihres Kamons ein Muralionsverzeich- niß, und zwar nach dem Schema zu entwerfen, wel ­ ches durch die Präfektur-Verfügung vom 2ZtcnJanuar d. I. 3 fr 9 >°t Anlage A. vorgeschrieben ist, und wel ­ ches ich, weil ich nicht weiß, ob es in allen Distrikten des Departements zur Kenntniß der Herren Mairen gebracht ist, hier beifüge. Es ist darin jeder Abi und Zugang in der Kommune aufzunehmen, dasselbe in duplo aufzustellen und einzusenden. Aus diesen spe ­ ziellen Verzeichnissen fertigen Sie den General Etat vom ganzen Kanton an, und reichen solchen spätestens acht Tage vor Anfang des Monats, wofür der Etat bestimmt ist, jedoch nur einfach, bei mir ein, legen aber dem ­ selben die speziellen Mutations-Verzeichnisse in duplo dei. So bald solche eingegangen sind. geschieht bei mir die Revision dieser Verzeichnisse, und wird Ihnen hiernach das zweite Exemplar derselben, mit der er ­ forderlichen Genehmigung versehen, zurück geschickt werden, welches Sie alsdann dem Ortöerheber *u sei ­ ner Legitimation und zur Anfertigung des Erheberegt- stcrs welches hierdurch justifizirt wird, zuzustellen belieben. Diejenigen von Ihnen, welche für den Monat Mat keine ?pe;ial:Etatö, oder Mutations-Verzeichnisse ein ­ gereicht haben, ersuche ich, mir solche jetzt noch einzu ­ senden. Schließlich bemerkeich noch, daß da, wo die Steuer eines Kontribuenten aus Armuth in Abgang gebracht wird, jedesmal das vorgeschriebene Armulhs- Arrest mit beigefügt werden muß, und daß der Armuth wegen niemand abgesetzt werden darf, der nicht we ­ nigstens zum Theil von Almosen lebt, weiches aus dem Attest hervorgehen muß. . Ich versichere Ihnen meine ausgezeichnete Hoch ­ achtung. Der Direktor der direkten Steuern im Fuldadepartement, Matlinkrodt. Schema, zum Etat der von der Kommune N. für den Monat März i&u zu erhebenden Personal-Steuer. Steuerbetrug Fr. Et. Nach dem Etat pro Febr. iZi r, waren zu erheben . . . 400 — Haus p r0 Mär; Nr. ü. Zuwachs. 1) 27. DcrN hat sichimMvnat Feb. wieder veeheirathet, stehet in der 9ten Klaffe, gehen pro Marz zu ... 34 Cent. 2) 20. Die Tochter des A. Elisabeth har im MonatFeb.dasidteIahr erreicht, hat für cinKmd noch nicht kontribuirt, und stehet in der 7 tenKlasse, gehenpro Marz zu .».»»»».. Summa des Zuganges 84 (ent. B. Abgang. 1)34. Der N. hat im Monar Febr. . seinen Knecht entlassen mW ei ­ nen andern dafür nicht meto