(, IS81 ) -cstellet sind^ jedoch wird, da die Geschäfte der Kommission überhaupt nur in Untersuchung der For ­ derungen bestehen, insbesondere die Aufnahme sol ­ cher nicht verbrieften Forderungen, .ohne der noch nicht erfolgten allerhöchsten Bestimmung, ob sie als Staatsschuld betrachtet werden sollen, borzugrei ­ fen, von ihr lediglich in der Absicht geschehen um selbige Sr. Excellenz dem Herrn Minister der Fi ­ nanzen vorlegen zu können. Wie daher diejenigen, welche Forderungen solcher Art (mit Ausnahme de ­ rer, welche zufolge bekannter Anordnungen anderer Orten zu liquidiren sind, als z. B. der rückständi ­ gen Militairgagen und Pensionen) zu haben glau ­ ben, diese von jetzt an bis zum Ende d. I. vor der Kommisffon anzugeben und in quali et quanto zu begründen haben, wobei jedoch, wie sich von selbst verstehet, von Kommnnallasten, da auf selbige der Begriff der Staatsschuld keine Anwendung fin ­ det, die Rede nicht seyn kann; so wird insbesondere in Ansehung etwaiger Angaben von Besotoungö- rückständen bemerklich gemacht, daß die Kommission solche, der Regel nach, nicht von den einzelnen Per ­ sonen aufnehmen kann, sondern die,e damit an die ihnen vorgesetzt gewesenen vormaligen Behörden ver ­ weisen und, zu mehrerer Beglaubigung, von den letztem die spezifizirtcn Verzeichnisse solcher etwani- gen Rückstände erwarten muß. Was die Forder.-.t- gen an dicDomainen oder andere vormalige Landes- herrschaftliche Kassen, hjecnächst die Forderungen an die einzelnen, vorhin hannoverschen, j-vr mit dem Königreiche Westphalen vereinigten Provinzen anbetrifft; so wird in Ansehung derer, weiche rn Verschreibungen , die vor der im Jahre >8o3 einge ­ tretenen Besetzung dieser Lande dura die kaiseüch französischen Truppen ausgestellt worden, gebran ­ det sind, die Angabe und Liqtii i. ung derselben und die Produzirung der Verschreibungen, zur Erspa ­ rung der Kosten für die G aubiger, für jetzt nicht verlangt werden, indem die Kommission hofft, dar ­ über aus den vorhandenen Registern die nöthige htnr längliche Gewißheit zu erhalten. Dagegen werden diejenigen, welche dergleichen Forderungen an die Domainen oder andere vormalige landesherrliche Kas ­ sen, oder an die einzelnen erwähnten Landschaften aus Verschreibungen vom Jahre ISo3 und von den darauf gefolgten Jahren, oder auf Fvc derungen, welche ohne Verschreibungen, auf ein ­ zelne Oomainen ruhen, z. B. an Fruchtgefällen, Renten, baar geleisteter Kaution, oder nnabloßlichen Kapitalien zu machen haben, hiermit aufgefordert, sclbtge im Monat Dezember d- I. und spätestens bis zur Mitte des MonatsIannar 18* , vor deräiom- mifsion anzugeben und sowohl in Ansehung des Ka ­ pitals als der rückständigen Zinsen in soweit diese siattnehmig sind, zu liquidiren, auch die Original- Verfchreibunoen und ewar.igen Cessionen, oder im Falle, daß ftlbige als Kaution bei öffentlichen Kas ­ sen niedergelegt seyn sollten, die darüber ertheil ­ ten Original - Depositionefcheine zu prvduziren. Hannover den 2Ytcn Oktober >8:0. König!. Westph. Schulden-Liquidatios-Kommifsion. G. v. Mcding, Präsident. 5. Es wird ein Kabriolet, das aber noch in gutem - Stande seyn muß, zu saufen gesucht. In der Wai- senhauü-Bucbdrnckcrei'ist der Käufer zu erfragen. 6. Mir Rücksicht auf die Annonce des Herrn Jacob Möly in Nr. 162 dieses Blattes, mache ich einem geehrten Publiko zur Entfernung aller Mißverständ ­ nisse, welche die Gleichheit des Namens und des Geschlechts, leichtznr Folge haben könnte, ergebenst bekannt; daß ich an gedachtem Etablissement durch ­ aus keinen Antheil habe, und mit genanntem Herrn Jacob Moly in keiner Verbindung stehe. Mein ei ­ genes Geschäft wird vor wie nach in dem seit lan ­ gen Jahren bekannten Lokale fortgeführt, lind bitte deshalb meine geehrten Freunde meine Unterschrift genau zu merken, und zur Verhütung aller unange ­ nehmen Kollisffonen bei Briefen die Nr. des Hau ­ ses »nd den Namen der Straße gefälligst beizufu, gen. Kassel den 23ten November i8iO. Bernhard Lucas Möli, vor dem Platz der Stände Nr. 58. Bücher - Verkauf: I. In der Griesbachschen Buchhandlung ist zu haben: Hübners Anweisung für die Huissiers oder Gerichts- böte im Königreich Westphalen, i2 Gr. BaumE- tens Handbuch nützlicher Wirkhfchaftsqeschafte für Frauenzimmer, I Thlr. 8 Gr. V-ckere WeUge, scrichre für die Jugend, ir Thl. 3te Aussage bear ­ beitet v Vrllmann, 2 Thlr. Ebermaiers Taschen ­ buch der Ehrrurgie, ir Bd. 2 Thlr. Meistere Vor- kenulnisse und Institutionen des positiven Privat ­ rechts, l Tblr.22 Gr. Neuenbrhns Ganze der Branntweinbrennerei nach theoretischen und prakt. Grundsätzen, ir Bd. 2 Thlr. Weinbrenncrs archi ­ tektonisches Lehrbuch, in Th. ls Hft. i Thlr. 8 Gr. Prakektur-Venü mug: Vu les rapports du Commissaire de Police du ier canton , portant que jusqu’à présent les reven ­ deurs de volailles, se sont trouvés confondus avec les habitans de la campagne, aux marchés hebdo ­ madaires qui ont lieu sur la place royale et que cette confusion donne lieu à des abus , préjudicia ­ bles aux intérêts du public; vu le réglement hes- sois, non abrogé, sur la police des marchés, du 12 octobre 1797 et voulant assurer l’exécution des dispositions du dit réglement. Ordonne: Art. ier. Les revendeurs de volailles demeu ­ rent autorisés à mettre en vente des le matin.