( 280 ) L Jean Spinell! ist allhler wieder angekommen. Er verfertigt alle Sorten Barometer und Thermome ­ ter, welche die Probe halten , reparirt auch diesel ­ ben nebst allen physikalisch-gläsernen Instrumenten. Er macht Bier-und Braudcweinswagen, auch Salz- fpindeln, alles zu den bill.gsten Preisen. Zugleich zeigt er hiermit an, daß er dies Geschäft jetzt ganz allein treibe, und niemand habe, der für ihn von seinen Waaren etwas zu verkaufen beauftragt sey, und bittet daher, wenn irgend etwas von seinen Sachen zu Befehl steht, sich gütigst unmittelbar an ihn selbst zu wenden. Sein Logis lst in der Diony- sienstraße bei dem Kaufmann Herrn Lapve. 3 . Der Bäckermeister A. Sichert am Platz der Stande mache dem geehrten Publik» bekannt, daß Montag- und Donerstage um 8 Uhr frische Kreppeln zu haben sind. 4. Wer bei der hiesigen Lcih-Banko Unterpfänder hat in. Versatz gegeben, welche über ein Jahr gestanden, der wolle solche vor Ablauf des 3 ken künftigerl Mo ­ nats einlösen, oder erneuern und sich für den alten einen neuen Leihzettel geben lassen, widrigenfalls zu gewärtigen, daß die nicht bis dahin erneuerten Pfänder in- öffentlicher Auktion verkauft werden. Kassel den 13 ten Februar 810 . Alls hiesiger Leih-Ban ko. Ein ^jähriger Hengst, von Sababurger Nace, schön gezeichnet, steht zu Westuffeln in Nr. 28 . zu verkaufen. ' 6 , Bei dem Gasthalter H. Fritz ^u Kaffelin der Fisch ­ gaffe, ist jezt so sortr-fiiche schwarze Pitckiussche Dinte, die alle vorige übertrifft, in Boutcillen » y Ggr. zu haben. Wer sich von einer solchen Güte vor aller andern nicht überzeugt findet, erhalt das Geld nebst Ersetzung des Porto doppelt retour. 7 . Auf dem Marställcrplay eine gut meublirtc Stube und Kammer mit einer schönen Aussicht, auf den Marz. L. Es sucht eine Witwe, die ohne Kinder ist, eine ledige Frauensperfvll zur Mitwohnung bei sich zu haben, man findet ein gutes Bett und Mcubels, unter billigen Bedingungen- Ihre Wohnung ist in Der untersten Druseigasse in Nr. 3 lo. ohnweit der ' Schloßstraße. §. Montag den 26ten Februar d. I. und folgende Tage Nachmittags von i bis 5 Uhr sollen auf dem hiesigen Stadt-Bau verschiedene Mobilien, beste ­ hend m einrm schönen Tafel-Aufsatz mit feinen Por- zellainen Vasen, mehreren Trumeaux und andern Spiegels, Kommoden, Bureaux, Schränken, Ti ­ schen, Sopha'ö, Kanapee'ö und Ruhcberten, nebst dazu gehörigen Faureuile und Stühlen, desgleichen verfchrcdencm guten Bertwerk imd Bettstellen mit -Vorhängen rc. öffentlich m die Meistbietende ge- gegen alsbaldige baare ZahlungAergestalt verkauft werden, daß die erstandene Sachen, wo nicht leoes- mal den folgenden Vormittag von ko Ubr an, doch gewiß Mitwochs und Sonnabends ab geholt werden muffen. 10 . Auch dieses, Jahr werde ich die 3 gewöhnlichen Fastnachtö'Bättc unternehmen, und für gute Musik, Beleuchtung und jede Art von Erfrischung bestens sorgen. Die Einlaßgelder sind für jeden ohne Un. terschicd des Geschlechts 6 Ggr. Ucbrigens bitte ich um geneigten Zuspruch. Warburg den sñlen Febr. 18 io. Lud. Witte. 11. Da in Sachen des General-Prokurators-Sub ­ stituten Dr. Pfeiffer allhicr gcg n den Burger Herz Meyer Hoffa Hierselbst zum öffentlichen Ver- kauf zweier vom Klager pro objecto executionis vorgeschlagenen Obligationen, als: 1 ) einer Darin- städtischen vom i 5 te» April Ic 05 , über 1000 Gul ­ den zu 4; pCt., und 2 ) einer Darmstaotisch-Land- ständischen vom 4ten Febr. l 806 , über 500 Gul ­ den zu 5 pCt., Terminuslizirarioniö auf den lgten Marz bestimmt worden; so wird solches Kaufiusti- gen des Endes hiermit bekannt gemacht, um sich alsdann Vormittags il Uhr auf hiesigem König!. Distrikts-Tribunal einzuftuden, ihre Gebote zu thun und hat der Meistbietende nach Befinden den Zlt- schlag zu erwarten- Kassel den «ten Februar.' 810 - K. W. Distrikts-Tribunal. 12 . Es ist den Idtcn Januar folgender Windhund auf eine schändliche Art entwenc et worden: Es ist ein Windspiel, ein Weibchen, der Rücken, dir Nippen, so wie der ganze Körper ist braun, und mit dunkeln flammigen Streifen durchschossen, dir Brust, so wie die Vorderpfoden sind weiß, die Hiuterpfoden zur Hälfte weißgezetchnet, um den Hals geht einweihe'. Strich, der aber nicht ganz durch ­ läuft, vo» der Nase bis über den Kopfgehr ein weißer Strich, der Schwanz hat eine lange weigeSp tze. Besonders ist der Hund daran kenntlich, daß fein rechtes Auge ein Glas-Auge ist. Detjenige, wei ­ cher den schlechten Entwender entdeckt, oder Nach ­ richt von diesem Hunde zu geben weiß, erhält außer der Verschwiegenheit seiner Namens, einen Frie- drichsd'or zur Belohnung. Zugleich wird ein je ­ der für dessen Ankauf gewarnt, und dient wei ­ ter zur Nachricht, daß man schon Spuren von dem Hunde hat, mau hofft, und wünscht daß der Mann von Ehre, welcher sich diesen Huno zuge ­ eignet haben soll, ihn in der Stille an seinen recyt- mäßigcn Eigenthümer, oder an den jungen Herrn K. zu Kassel zurückschickt, widrigenfals er alles hieraus entspringende Unangenehme sich selbst zu ­ zuschreiben hat, denn eine hohe Person würde ein