1 Vom roten Iumus i8v8. . ?oz il) In Nr. zSy.in der mittelsten JohanniS-Straße wird ein Bedienter gesucht, der die Auf ­ wartung auch Gärtnrrey versteht, und gute Attestate beybringen kann. M) Ein Mädchen von gesetztem!Alter, auf bas man sich gänzlich in der Lüche verlassen kann, das sowohl reinlich ist als eine gute Spri.e zuzubereiten weiß, gegen gute Bedingungen, auf Johanni. 13) Ein Verwalter, welcher sowohl theoretische als praktische Kenntnisse von der Oeconomie besitzt, eine gute Hand schreibt und gute Zeugnisse seines Wohlverhaltens vorzeigen kann, sogleich. Die WaisenhauSbuchdruckerry sagt wo. Personen, welche Dienste suchen: 1) Eine Person von gesetztem Alter, welche gut kochen kann, wünscht als Köchin oder Haus ­ hälterin in ober außerhalb Cassel in Dienst zu kommen. In Nr. 64, in der Martinistraße hinten über den Hof eine Treppe hoch ist das Weitere zu erfahren. 2) Ein verheyratheter Gärtner, der dieTreibrrey gut versteht und schon gedient hat, wünscht wieder als Kunst, und Treibgärtner in Dienst zu kommen; sollte seine Frau nicht mitkom- men können, so bleibt dieselbe zurück. z) Ein lediger Mensch, verschon verschiedene Jahre als Kutscher gedient hat, und mit 2 und 4 Pferden fahren kann, auch die Aufwartung versteht, wünscht wieder in Dienst zu kom ­ men. Nähere Nachricht erfährt man beym Riemermrister Flott in der Egydienftraße. 4) Ein junges Frauenzimmer, welches schon als Erzieherin bey Kindern gewesen ist, mit al ­ len weiblichen Arbeiten Bescheid weiß und die besten Zeugnisse seines Wohlverhaltens hat, wünscht wieder bey einer Herrschaft auf Johanni anzukommen. ES wirb nicht sosehr auf autes Salair als auf solide Behandlung gesehn. Ein junge- Mädchen, das nähen, waschen, bügeln und stricken kann, auch mit aller andern Hausarbeit und mit Kindern umzugehen Bescheid weiß, wünscht sogleich oder auf Zo-> . hanni in Dienst zu kommen. 6) Line hiesige Person von gesetztem Alter wunscht als Auftvärterin angestellt zu werden. Das Nähere ist in der Sckloßstraße in Nr. 141«.erfragen. 7) Eine Person von gesetztem Alter und gutem Herkommen wünscht bey einer angesehenen Herrschaft in der Stadt oder auf dem Landein Dienst zu kommen. Da solche bisher nur ei ­ nem kleine» Haushalt ihrer Eltern vorgestanden hat, so ist derselben mehr an einer! gütigen Behandlung als vielem Gehalt gelegen. Fürerst bey Kindern, oder als Gehülfin in ge- wohnlichen häuslichen Geschäften, bis zu fernerer Erweiterung ihrer Kenntnisse, wird sich dieselbe stets bemühen, die völlige Zufriedenhelt der Herrschaft zu erhalten, und kann so ­ gleich antreten. Nähere Nachricht ertheilt in Einbeck Herr Subcantor Glöckner. Kapitalien, welche auszudehnen: I I) 700 Rthlr. Pupillengelber auf die erste Hypvtheck in oder nahe bey Cassel. Das Nähere » erfährt man in dem Canton der Oberneustadt in der Carlsstraße Nr. 94. 2) iooo Rthlr. in Hessen-Münze, auf dir erste sichere Hypvtheck hier in der Stadt, gegen .5 pCt. sogleich oder auf Michaeli. . ¿- -w-, 3) zoo Rthlr. Curatel-Gelber auf sichere Verschreibung sogleich. Beym Bächermeister Schmidt in Nr. 34. i« der Frankfurter Straße ist sich zu melden. 4) 200 Rthlr. auf einen Garten, auf Johanni. ^ , . 5 ) Verschiedene große und kleine Capitalien , wobey 300 Rthlr. ins Amt Zierrnberg, auf an- nehmliche Hypothecken, sogleich, in Commission in der untersten Petnstraße in Nr. -sr. Vyyys ‘ b)