Dom 7ten Marz 1808. ZvL 7) r, Jahre lang, entweder im ganzen oder; auch nach Umständen in einzelnen Theilen, öffentlich- meistbietend verpachtet werden. Da nun zu dem Ende Termin auf Sonnabend den irten März d. I. angesetzt worden, so wird solches hiermit zur öffentlichen Wissenschaft gebracht, und können Pachtliebhaber sich i» xrseñro früh um y Uhr vor der unterzeichneten Behörde ein» finden, ihr Gebot thun und nach Befinden, jedoch salva ratificadonc Serenissimi Regentil , sich de- Zuschlags gewärtigen. Der Pachtanschlag und die Pachtbedingungen können ent ­ weder im Termin, oder auch vorher zu jeder Zeit bey dem Braukamps-Administrator G. Schaper eingesehen werden, und wird hier vorläufig zu eines jeden Nachricht nur eröffnet, daß zu dem gedachten Braukamp, außer 60 Morgen Saatland, verschiedenen Wiesen und Gärten, imgleichen den erforderlichen Wohnungs- und Oekonomie-Gebäuden, nachfolgende Hauptpertlnenzien gehören: *) der Zehnten aus der ganzen Grafschaft Pyrmont, t>) eine sehr beträchtliche Quantität von Heuer. ur d Znsfrüchkcn aus hiesiger Grafschaft sowohl, als auch aus dem benachbarten Auslande, c) das ausschließliche Recht der Brannteweins» brenvrrey und Bierbrauerey und der alleinige Debit mit Beer und Brautewein in der gan» zen Grafschaft. Uebrigcns wird bemerkt, daß jeder Pachtlustige, wenn er im Bersteigr, rungs-Lermin zum Gebot zugelassen werden will, zuvor unwidersprechlich darthun und durch gerichtlich verificirte Zeugnisse beweisen müsse, daß er zu einer solchen Unternrhmung nicht nur die erforderlichen ökonomischen und wissenschaftlichen Kenntnisse, sondern auch hinrri» chendes Vermögen besitze, welches insonderheit auch dann der Fall ist, wenn etwa die BvannteweinSbrrnnerey und Bierbrauerey, oder auch der Zehnten und die Hcuerfrüchte im Einzelnen verpachtet werden sollten. Pyrmont, den qten Februar i8o8. Lürstl. waldcck. Oberrenterey.Amt der Grafschaft Pyrmont. Stölting. Severin. - lvenn. r) Das von Baumbachsche Guth zu Gemünden soll im Termin den roten künftigen Monat- März nochmals zur 3 oder 6jährige« Pachtung ausgrdoten, und in diesem Termin mit dem im vorigen Termin geschehenen höchsten Gebot fortgefahren «erben. Pachtlustige, welche mehr als schon geboten worden, geben wollen, können sich in prrkxo Vormittag- ro Uhr zu Gemünden bey Unterzeichnetem melden, nach vorganHiger Legitimation bieten, und das Weitere von der gutöhrrrlichen Genehmigung erwarten. Haina, den rzten Febr. 1808. Exter. Zu vermierheru 1) In 'der von Rouxischen Eckbrhausung in der mittelsten Johannis--Straße der Altstadt, die oberste Etage, bestehend in zwey tapezirtrn Stuben, zwey Cabinets und drey Kammern, auf kommende Ostern oder Johannistag. 2) In der Antonien Straße in Nr. 647. eine Stube mit MrubelS, auf Oster«. z) Eine Stube nebst. Eabinet mit MrubelS monatlich oder wöchentlich. Die Waisenhaus» Buchdruckerey gibt Nachricht. 4) In einer lebhaften Straße der Oberneustabt «ine Stube, Kammer und Küche für nächst» kommende Messe. Es werden Meubeln und nöthigenfalls 2 Betten dabey gegeben. Man melde sich in der Earlsstraße in Nr. 73. 2 Treppen hoch. z) Ein ganzes Wohnhaus mit 5 Stuben, den nöthigen Cammer« und Küchen, nebst einem Pferbestall, Hofraum, guten Brunnen und Garten in der NapoleonShöher Dorstadt, nicht weit vom Thor, ist auf nächste Ostern zn vermirthen oder zu verkaufen. Man melde sich bey dem Herrn StaatSraths - Advócate» Rausch in der Wilhelms-Straße in Nr. 136. 6) In der NapoleonShöher Allee beym Oeconom Mauritius die ganz« brlEtage, worinn samt» liche Zimmer schöt, tapezirt sind, nebst schönem Pferde.Stall, rin Bassin zur Pferde.Schwrm» «e, Chaisen-Rtmise, samt englische« Lust-Garten, sogleich.