IT 04 * 4 Siti Stück. ««iS aeleperten Bieber, Serge», Camelots, Stammen und einigen anderen Wollenwaarr». «rck bitte um geneigten Zuspruch und versichere die redlichste Bedienung. ^ D 9 9 ? H. w. Stklwe, wohnhaft in der Unterneustadt zu Cassel. -8) An der Königsstraße in der Witwe Echternach Behaüsung in der zten Etage ist eine große Pendule in Commission zu verkaufen. r Ä 5 ' ■ aoT Der gewesene Hautboist nunmedrige Lkchtermacher Schirmer macht fernen Freunden und Gönnern bekannt, daß er in die Dionysirn. Straße in der Witwe Heise Behausung gezo- gen ist. Es sind bey ihm Hanauer sowohl als selbstfabricirte Lichter zu haben, und er bittet um geneigten Zuspruch- ao) Die Erben des dahier verstorb. Raths Biskamp wvllenDienstags den loten Nov. und fole * «ende Tage nachstehende Sachen gegen daare Zahlung meistbietend verkaufen, als: z Pfer» de nebst Geschirr, drey Kühe, ohngefehr 30 Schaafe, Hämel und Lämmer, Wogen, Pflug, Eqge und andere Ackrrbau-Geräthschaften, sodann einigen Hausrath, einige Pfund Silber- aeschirr, einige Uhren und drey Ohmen alten 1766er Rheinwein in Parthren von 5 Maas zu i Ohm. Kauflustige belieben sich alsdann des Vormittags y Uhr in dem Biskawpi- fchen Wohnhaus dahier einzufinden, und haben auf die höchsten Gebote de- Zuschlags zu gewärtigen. Treyßa den Zten Oct. r 8 c> 7 . DLe Biskampischen Erben. »r> Seit dem iten October dieses Jahrs habe ich die, mit meinem seel. Vater, Christoph Gottlied Rodemund, vorhin schon gemeinschaftlich geführte, und nachher von mir fortge, fetzte , Weinhandlung, sammt dem Wirthschafts»Geschäfte , den vorräthigen Weinen, und allen Activ» und Passiv, Forderungen, für meine alleinige Rechnung unter eigener En» desgezeichneten Firma übernommen. Von eben erwähntem Tage an hat, in Gefolg dessen, meine Mutter aufgehört, weder an der vorhinnigen gemeinschaftlichen Handlung den min ­ desten Antheil zu behalten, noch für irgend einige Ansprüche, welche Letztere etwa betreffen möchten, verbindlich zu bleiben; dahingegen jede die besagte gemeinschaftliche Handlung, oder mich besonders, angehende gerechte Forderung von mir gehörig befriedigt werden wird. Indem ich dieses den Freunden meines Hauses hierdurch schuldigst anzeige, ver ­ sichere ich zugleich, daß die längst bekannte Soliditc und aufrichtige Bedienung der Hand ­ lung in nichts verändert werden wird, und daß, in jeder Rücksicht sowohl, als vornemlich durch das »«getheilte Welnlager, in den Stand gesetzt, die Fortdauer jdes alten Wohlwol ­ lens und Zutrauens (worum ichiergebenst' bitte) zu erhalten, ich stets bemüht bleibt« -werde, solches fernerhin zn verdienen. Cassel den ;ten October 1807. m ' Johann Christoph Rodemund. Nachdem dem Kaufmann Gideon Schröder und dessen Ehefrauen dermalen allhier wohn, 0 baft von Oörigkeitswegen ein Curator vorgesetzt worden ssr, ohne dessen ausdrückliche Ein ­ willigung mit 'jenen bey Strafe der Nichtigkeit nicht contrahirt, noch ihnen Geld geliehen werden darf, so wird solche- zu jedermanns Nachachtung öffentlich bekannt gemacht. Cas, . sel den ?ten Oktober 1807. Hess. Oberschultheißen-Amt Hierselbst. Beermann. Da die Ziehung der Lttn und lezten Classe zgter Lotterie beendiget j ist; So könne« die darinn gefallene Gewinne, nach plansmäßigem Abzug, binnen der bestimmten vier« wöchigen Frist von denjenigen Eolleeteurs, bey welchen die Einlagen geschehen, gege» dir Orrginal- Gewinnloose in Empfang genommen werden. Loose zur tterr Classe 55m Lotterie flehen in allen Colleeturen, und zwar: Ganze zu 12 Ggr., Halbe zu 6 Ggr. und Viertel zu 3 Ggr. z» haben. C-ffel den1 atfen October 1807. Hessische Lotterre «Drrecttori daselbst.