Vom L^reri August 1807. 861 -stall, eine Chaise« und Holz-Remise nebst Keller, sogleich oder auf Michaeli, auch 2 kleine Logis, auf Michaeli. 30) Beym Schutzjuven Jtzig Meyer in der Holländische« Straße in Nr. 584. in der sten Etage Stube, Kammer und Küche, mit Mendels; Ln der zten Etage Stube, Kammer und Kü ­ che, sogleich. Personen, welche verlangt werden: 1) Ein junger Mensch, der die Aufwartung und Französisch-ersteht, und mit guten Zeug, niffen versehen ist, sogleich. In der Schloßstraße in Nr. iz6. ist das Nähere zu erfahren. i) Eine Familie auf dem Lande, nicht weit von Cassel, wünschtauf Michaeli eine Person als Gouvernante bey eine schon ziemlich erwachsene und eine jüngere Tocbter. Sie müßte aber mit einem gefälligen Aeußern alle erforderliche weibliche Geschicklichkeiten vereinigen , gut Französisch und Deutsch sprechen und schreiben, etwas Geographie, rechnen, sticken, na ­ hen und stricken können; sollte dieselbe auch musicalisch seyn, so wäre dies desto angeneh ­ mer. Auf eine gute Behandlung kann sie bey gutem Betragen vollkommen rechnen. Zeug ­ nisse ihres moralischen Charakters wünscht man vorher zu erhalten. Die Hof- und Waisen- haus-Buchbruckerey giebt weitere Nachricht. z) Eine Person die gut kochen kann und Attestate ihrer guten Aufführung hat, sogleich. Das Nähere erfährt man bey Madam Menny unter den Arkaden. 4) In einen stillen Haushalt ein Mädchen gegen guten Lohn, so im Kochen und sonstiger Hausarbeit erfahren ist, und hierüber so wie über Treue und gute Aufführung die beste« Zeugnisse aufweisen kann, auf Michaeli. 5) Ein Profeffionist allhier wünscht einen muntern Lehrling von guter Erziehung in die Lehre zu bekommen. In der Hof. und Waisenhaus-Buchdruckerey erfährt man das Nähere. . 6) In ein Gasthaus ein geschickter aber unverheyratheter Koch, oder «ine geschickte Köchin, auf Michaeli ober Christag. Mit dem Salair sollen sie zufrieden gestellt werden. Auf gute richtige Attestate wirb hauptsächlich gesehen. 7 ) 3 « ein hiesiges Gasthaus ein Koch oder eine Köchin sogleich. Personen, welche Dienste suchen: l) Eine Person von mittlerm Alter, welche mit Kochen und aller weiblichen und häusliche« Arbeit Bescheid weiß, wünscht auf Michaeli bey eine gute Herrschaft zu kommen. 3) Ein Mensch von gesetztem Alter, der vollkommen Actuariats, Geschäfte versteht, und biet serhalb für ihn vortheilhafte Attestate vorlegen kann, wünscht bey einem Beamten als Pri- vat-Actuarms angestellt zu werden. Nähere Nachricht ertheilt die Hof, und Waisenhaus ­ buchdruckerey. g) Ein junger Mensch, der mehr gedient, dir Aufwartung versteht, rasiren und frisiren kann und wegen seiner bisherigen guten Aufführung glaubhafte Zeugnisse beybringen kann, wünscht in und außerhalb Cassel, oder auch bey einen Herrn auf Reisen zu gehen. Kapitalien, welche auszulehnen: 1)1500 Rthlr. Pupl'llengrlber ans sichere Hypotheck, auf Michaeli. In Nr. zz. in der Mar ­ tinistraße ist sich zu melden. r) Mehrere tausend Thaler können in gerichtlich untersuchten und bestättigten Landes, Obli ­ gationen gegen baare Zahlung alsbald überlassen werden. Cassel den i7ten August 1807. B. w. Aüppell. 3)