845 Lñsfelische spoliccj) - Mid LvliilMM - ZeiMg. 35— Stück. Montag dm 34*2. August »807. Cdtctalrorladimgcn. *)^TV in dem Testament des am z lten May 1759 dahier verstorbenen Consistorial-Raths und proscslbris theologix primarü Samuel Endemann verordnet lst, daß die seinen beyde» Brüdern Johann Justus und Chrrstian Ludwig Endemann ertragende Hälfte seiner Verlas, senschaft gerichtlich administrirt, die jährlichen Interessen und Nutzungen davon zur Verpfle ­ gung des Ersteren verwendet werden, nach solches Ableben aber dessen Erd-Portion der Pfarrin Bode zu Vach und dem Conrector Endemann zu Hersfeld oder deren Kindern, und sobald man alsdann auch von des Letzter», zur Zeit des Testaments bereits seit 30 Jahren abwe» senbrn, Ableben ohne eheliche leibliche Kinder rechtlich versichert seyn werbe, dessen Erb- Portion dem hiesigen evangelisch-reformirten Waisenhause vermacht seyn sollen; durch be- glaubte Attestate aus den Kirchen-Büchern aber beygebracht worden, daß Johann Justus Endemann am rzten März d. I. verstorben, und daß Christian Ludwig Endemann den 2?ten September 17371 gebohren sey, mithin Letzterer in seinem 7oten Lebens-Jahre stehe, ohne daß man von dessen Aufenthalt, ober baßer Erben hinterlassen, etwas vernommen habe; so citire, lade und heische ich, auf Instanz gedachter sudstituirter Testaments-Erben, Kraft Auftrags von hiesiger Hochpreislicher ^Regierung, vorbemeldeten Christian Ludwig Ende ­ mann, auch Falls er immirtelst mit Tod abgegangen seyn sollte, dessen eheUche Leibes-Er- ben peremtorie hierdurch, um in dem auf Dienstag den l?ten November d. I. ein für alle« mal angesetzten Termin Vormittags y Uhr in meiner Wohnung dahier vor mir zu erscheinen, und die ertragende Erd-Portion nach vorgangiger beböriger Theilung der vorhandenen Erb- schaftsmasse in Empfang zu nehmen, im Ausbleivungsfall aber zu gewärtigen, daß auf beygebrachte Bescheinigung jener pro wortuo erklärt, und gedachter Erdtheil in Gemäsheit des Testament» dem hiesigen reformirten Waisenhause nach Befinden mit oder ohne Caution verabfolgt werden solle. Marburg den r 8 ten Julius 1807. C. G. Ungervitter, Regierungs-Rath. Vlg commiss. 2) Der ohnlängst zu Frielingen verstorbene Nicolaus Jckler hat eine an dessen besessenen, nun seiner minderjährigen Tochter rtrr Ehe gehörigen Haus liegende Kiese zurück gelassen. Da nun des genannten verstorbenen Kinder, der Schulmeister Johann.es Jckler zu Kitttrsborf und Anne Marthe Jckler zu Frielingen auf die Theilung oder Verk-uf jener Wiese provo. cirt und solche resp. von dem Schulmeister Jckler wegen einer an dessen Stief-Schwestrr ha ­ benden ausgeklagten Forderung pro objecto executionis vorgeschlagen worden; ein Sohn de- genannten Nicolaus Jckler, Namens Johannes Jckler, aber zu Lohrhausen, Amts Bieber im Hanauischev, verheyrathet gewesen und verstorben ist; Als werden dieses Johannes Jck ­ ler- etwaige Leides- oder Testaments-Erben hierdurch edictalitrr citieck, im Termin de« Ttttt - LtK»