Dom szlen De«mber ikoz. »S 7 Z 'F er angehöre? fs hat er gesagt: erware aus Carlshafen, seine Eltern waren tob, er wäre bey einer Base gewesen, wo er es schlimm gehabt hatte, und aus dem Grunde wäre er wegge ­ gangen. Da man ihm nun von Eiterhagen nicht weiter auf die Spur gekommen ist, den Eltern aber wegen Erziehung des Knaben viel daran gelegen ist, denselben wieder zu erhal ­ ten; so wird jeder Menschenfreund ergebenst ersucht, ans den Knaben zu achten, und wo er sich vorfindet, aufzunehmen und Unterzeichneten, gegen Erstattung der Kosten, davon gü ­ tigst zu benachrichtigen oder zuzuführen, der alsdann das Weitere gern besorgen wird. Cas ­ sel den l9ten December 1805» Bischofs, wohnhaft in der Unterneustadt in der Waisenhausstraße. so) Sechs Stunden von Cafsel stehen vier zur Oeconvmre und für einen Fuhrmann brauch ­ bare Pferde zu verkaufen. Die Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerey sagt wo. ri) Beym Bäckermeister P. Keßler in der Königsfiraße sind viele Sorten Honigkuchen, wie auch weiße und braune Mandel- und Gewürzkuchen zu haben. HS) Dem Kaufmann Balthasar Grübe auf dem Carlsplatz sind für das bevorstehendeJahr aber» mals sehr schöne Neujahrs-Wünsche auf Atlas von vielen Sorten zugeschickt worden. Mit diesen sowohl, als auch Pomeranzen-Eztract, Wachslichtern, Engl. Nachlichtern in Schach ­ teln, Hamburger Neublau und blauer Tinztur, Braunschwerger Cichorien rc. empfiehlet sich derselbe neben seiner Specerey- und Saamenhandlung. SZ) Auf der Oberneustadt in der Frankfurter Straße in Nr. 27. sind 2 fette Schweine zu ver ­ kaufen. 24) Ich habe seit geraumer Zeit eine Garküche und außer dem Hause Essen gegeben. Wegen des Ausmarsches des hiesigen Militairs aber sind einige von meinen Kunden abgegangen, und wie ich in Erfahrung gebracht habe, glauben Andere ich betrieb dies Geschäfte nicht mehr. Ich sehe mich daher genöthigt, hierdurch bekannt zu machen, daß ich nach wie vor koche, und außer dem Hause Mittags, und wenn es verlangt wird, auch Abends Essen gebe. Ich bitte deswegen um ferner gefälligen Zuspruch, und versichere billige und gute Behand ­ lung. Frau Lachmann, wohnhaft in der obersten Johanuessiraße in des Schuhma ­ chermeisters Schumann Haus neben dem Kaufmann Hr. Willius. 25) Dienstag den 2ten Januar Nachmittags um 2 Uhr sollen im Civil-Gefangenhaufe 2 silberne Uhren, einiges Bettwerk, Frauenskleidungöstücke und etwas weniges an Hausgeräth meijs- bietend verkauft werden, welches hiermit zur Nachricht bekannt gemacht wird. Caßel den i8ten December 1305. Rurfürstl. Hess. Criminal-Gericht daselbst. Beermann. -6) Eine fünfjährige lichtbraune Stute mit z weißen Füßen, weißer Blesse und frhlerfrey, steht zu verkaufen. In der Hof- und Waiftnhaus-Buchdruckerey erfährt man wo. -7) Dem geehrten Publicum mache ich bekannt, daß junge Frauenzimmer von guter Erziehung bey mir Unterricht haben können im Sticken, sowohl auf dem Tambvurin als im Rahmen, in Baumwolle, Seide und Gold. Auch alle Gattungen Französischer Blumen machen. Seide und Flor neu zu waschen. Nahen, Stricken und andere weibliche Handarbeit. Ich ver ­ spreche den genauesten pünktlichsten Unterricht, und sehr billige Bedingungen. Mem Logis ist bey Hr. Matthieu am Friedrichsplatz. E. Haßlinger. ° 88) Aus der Oberneustadt in der Frankfurter Straßein Nr. 29. stehen 2 Pferde, dre zum Rei ­ ten und besonders zum Fahren zu gebrauchen sind, und eine gsitzige offene Chaise, hinten und vorn mit Verdeck, nebst 2 Kummetgeschirren, zu verkaufen. Beym Hauswirth ist sich zu melden. 29) Dem geehrten Publicum mache ich hierdurch bekannt, baß bey mir alle Sorten Honigku ­ chen, braune und weiße Mandel- und Gewürzkuchen von gutem Geschmack, billig zu haben sind. Anton Sieberth, Bäckermeister in der Frankfurter Straße. 30) Neue Holländische Heringe, Bückinge und Scheelfische, Citronen und Frankfurter Spelzen- gries offerire ich neben meinen führenden Specerey - Waaren zu billigen Preisen. -Heinrich Ruhl, wohnhaft in der Elisabether Straße. Rrrrrrrrr 2 gr)