«v 1805, rr?- fi) Gegen Ende Oktobers dieses Jahrs soll in Bremen eine ansehnliche Partie Mahagoniholz, bestehend in ausgesucht schöner geblümter und in ordmarrcr Waare, doch meistens feinaeblümt. in Blocken und in Boblen öffentlich verkauft werden. a 12) In der Glashandlung vonJoh. Justus Escherichs Witwe sind vierkantiche MaaS.Flaschen , von starkem grünen Glas, eingerichtet zu denen sogenannten Flaschenkellern, billigen Preise- zu haben. . , IZ) Zwey Reitpferde ohne alle Fehler, von 7 u. 5 Jahren, stehen aus der Hand zu verkaufe», wo? erfahrt man beym Bröckelmannschen Commiffions-Bureau am Brink Nr. Zig. 14) Es sollen Donnerstags den r?ten Oktober des Vormittags um 9 Uhr allhier in der Marti ­ nistraße, m des Bäckermeisters Schwarzenberg Behausung, 2 Schweine, sodann vor dem Köllnischen Thore hinter des Wirths Siebrecht Garten, von einem Stück Land die Kartof ­ feln an den Meistbietenden gegen sofortige baare Bezahlung verkauft werden. Cassel den loten Oktober 1805. . . iz) Am rten oder Zten Pfingsttag d.J. ist auf hiesigem Schützenhaus eine Büchse vertauscht worden, welche am Schloß mit den Namen Wilhelm Wohky bezeichnet ist; Ich ersuche daher wiederholt sämtliche Herrn Schützen, gefälligst nachzusehen: bey wem sich diese Büchse, an deren Iurüchlieferung dem Eigenthümer viel gelegen ist, finden möchte, und solche gegen Empfanqnehmung der Seinigen an mich wieder abzugeben. Cassel den yten 'Oktober 1825. Hilgenftadt. - 16) Es sind einige noch im guten Stande befindliche alte Oberofen zu verkaufen. Wo? erfährt man in der Hof- und Waisenhausbuchdruckerey. 17) Neue von Engl. Callmuck der schönsten Couleuren auf die modernste und bequemste Art verfertigte Chenillen sind bey mir, sowohl im Doutzent als auch einzeln zu den billigsten Prei ­ sen'zu haben. D. I. Feidel, in der Schloßstraße. 18) In dem Weinberge der Frau Räthin Wittich ist die Erndte mehrerer mit Kartoffeln bestell ­ ter Stücke billigen Preises zu überlassen, auch sind noch flache sowohl als Berggarten z« 4 und resp. 6 Rthlr. zu vermiethen. Man melde sich in der Elisabetherstraße in des Kauf ­ manns Hrn. Schweinebraden Behausung. ly) Auf der Oberneustadt in der Franksurterstraße in Nr. 29. stehen 2 Pferde, welche für eine» Fuhrmann oder Landmann schicklich sind, um billigen Preis aus der Hand zu verkaufen. Man melde sich beym Hauswirth. -2) Ein alter aber noch brauchbarer kleiner eiserner Wind- oder anderer Ofen, wird zu kaufe» gesucht, und ist sich desfalls bey der Frau Schaub in Nr. 699. auf dem Markt zu melden. ri) Es hat jemand 4 Flaschenkeller zu verkaufen. - 22) Drey brauchbare Fenster sind billigen Preises auf der Oberneustadt in der Königsstraße in Nr. 107. zu haben. 23) Zwey kupferne Kessel, so gut wie neu, 82 bis 122 Eimer haltend, welche sowohl in ei ­ ner Färberey als auch auf dem Lande zur Brauerey können gebraucht werden, stehen zu ver ­ kaufen. 24) Da bey der Eckhardischen Vormundschaft die Einrichtung getroffen, daß jedem Curanbe» ein Bestimmtes zu Bestreitung des Nöthigen ausgeworfen worden; so wird jedermann gewarnt, ohne Vorwiffen des unterzeichneten Curatorö nichts an Einen oder den. Andern verabfolgen z» lassen. Reichensachsen am 22ten September 1825. P. Schirmer, Eckharbischer Curaior. 25) Da ich gesonnen bin, mein bisher von mir selbst administrirtes, bey Breidenbach gelegenes Guth, der Emserhof genannt, auf nächsten Petritag zu verpachten; so lade ich alle diejeni ­ gen , welche Forderungen an mir zu haben glauben, die aus der Administration entstanden sind, hiermit vor, um sich binnen 6 Wochen bey mir zu melden. Cassel, den 8ten Oktober Ig0 j. von Stockhausen, Capitain. Ccc ccccc r 26)