Dom zoten September i 8 o§. 122 $ geschehen, und deshalb ein nochmaliger Licitationö-Termin Freytügsden stten October d. I» allhier abgehalten werden soll; als haben diejenige, welche gedachte Länderey zu pachten sonnen, obig gedachten Tages früh Morgens 8 Uhr in Kurfürftl. Renterey allhier sich einzu ­ binden, ihr Gebot zu thun und der Meistbietende nach eingeholter Genehmigung Kurfürst^ Oberrentkammer das Weitere zu gewärtigen. Gudensberg den izten September igoz. Trürnper. 6) Da wegen der SiechenhofS - Ländereyen, auf welche in dem am siten dieses Monats abge ­ haltenen Pachtlicitationstermin weniger als der vorhinnige Zins geboten worden, höherem Befehle zufolge, ein nochmaliger Licitationstermin den Zten Octobrr des Vormittags io Ubr bey dem Unterzeichneten abgehalten, und mit dem lezten Gebot der Anfang gemacht werden soll; so wird solches den Pachtlustigen hiermit bekannt gemacht. Cassel den 2?ten Septbr. 1805. L 7 . w. Hozzel. Zu vermierhen: r) Auf der Oberneustadt in der Wilhelmshöherstraße in Nr. 40^. ein Logis mit Meubels, so ­ gleich. i) In des verstorbenen Bäckermeisters Haurand Behausung die bel Etage, bestehend in § Stu ­ ben, 3 Kammern, Küche und großen Gang, sogleich oder aufMichaeki. In Nr. iy. in der Frankfurterstraße ist sich zu melden. Z) Auf dem Markt in Nr. 6 y 6 . bey der Witwe Lorentz eine Stube, die Aussicht nach dem' Schloß und Markt, mit oder ohne Meubels, sogleich oder aufMichaelr. 4) In der Schloßstraße ein Logis mit Meubels, sogleich. Beym Schnhmachermeisier Andre ist sich zu melden. 5) In der Schloßstraße, nahe am Brink/ vornheraüs in der ersten Etage 1 Stube, 1 Kam ­ mer, Küche, Holzkammer und Platz im Keller, sogleich. Beym Tuchbereitermeister Bauer in der Unterneustadt in der Moritzstraße ist sich deshalb zu melden. 6) Aus der Oberneustadt in der Carlsstraße ein Logis, welches in 2 Stuben, 2 Kammern, Küche, Boden, Keller und Ho 7 zremise bestehet, sogleich. Auch kann auf Verlangen ein Pferdestaü dabey gegeben werden. Die Hof-und Waisenhausbuchdruckerey giebt weitere Nachricht. 7) Die Eckbehausung in der Frankfurterstraße Nr. 24. nebst dem Flügel, zusammen, auf Mi ­ chaeli. Man wolle sich dieserwegen im Schirmerscherr Garten beym Eigenthümer bekannt machen. 8) In der Schloßstraße beym Glasermstr. Heybertshausen das Logis, welches der Kaufmann Schenk 14 Jahre bewohnt hat, an einen oder zwey stille Haushaltungen, sogleich oder auf Neujahr. 9) In der Martinistraße in Nr. 30. vhnweit der Garnisonskrrche die 3U Ct'foge, bestehend aus 4 Stuben, 3 Kammern, Küche, Holzremise, verschlossenem Keller und Mitgebrauch des Waschhauses, zusammen oder vertheilt, auf Michaeli. ,0) In der von Rsuxischen Eckbehausung in der Königsstraße vor dem Friedrichsplatze', die ganze bel Etage, sodann in ber sten Etage dasjenige, welches der Herr Geheime Rath vom Voigt dermalsten noch bewohnt, aufMichaelr, Chrrstag oder Ostern, nebst Remisen, Stal ­ lung und allen Bequemlichkeiten, einzeln oder beysammen. 11) Beym Verbellet am Paradepkatz 2 große Stuben nebst Schlafkammer, alle 3 Pieeerr tapezrrt, meublirt, und die schönste Aussicht gewährend, sogleich; auch kann nötigenfalls ein Holzschoppen und eine Bedientensiube dabey ^geben werden. 12) In der untersten Petristraße in der Frau Hübenthalen Behausung ein geräumiges Logis ge ­ gen billige Jinse, sogleich oder auf Michaeli, Auf Verlangen kann auch Stallung dadey gegeben werde». n)