1053 Dom i5>len August rZox. ich das wir bishero erwiesene geneigte Zutrauen durch reelle und prompte Bedienung imwer mehr zu erhalten und befestigen mich äußerst bestreben werde. Casiel am i6ten August 1805. Schneidermeister Eubel. 53) Eine Parthie Eichenbohlen von verschiedener Starke stehen einzeln oder beysammen billi ­ gen Preises zu verlassen. Auch kann man einem Bierbrauer auf Verlangen mit einem Stück Eichenholz zu einer großen Hefemulte, oder einem Färber mit einem Stück zu einer starken Presse, nach Erfordern aushelfen. 53) Wer vor ungefähr 6 Wochen zwischen Cassel und Hannöverisch Münden einen mit Silber beschlagenen meerschaumenen Pfeifenkopf nebst Röhre verlohren hat, der wolle sich in Zeit von 4Wochen bey hiesigem Amt melden, und sich als Eigenthümer desselben legitimiren; indem solcher von einem Baurrn hiesigen Amts gefunden worden. Lichtenau den 7ten Aug. 1805. Kurhrss. Amt daselbst. G. Möller. 54) Unterzeichneter bezieht zum erstenmale diese Messe mit Manufactur- Bijouterie - und Ga ­ lanterie-Waaren; er versichert die billigsten Preise, und hat sein Gewölbe dem Meßhause gegenüber. Christ. Fried. Melzer aus Nürnberg. 55) Eine gute Zuchtdocke f Jahr alt mit 8 Forkeln, wie auch 3 Bürgel von gleichem Alter, einzeln oder beysammen, stehen aus freyer Hand zu verkaufen. z6) Ein Korbwagen mit Verdeck steht um einen billigen Preis aus der Hand zu verkaufen. Die Hof - und Waisenhausbuchdruckerey sagt wo. 57 ) Ich habe das Unglück gehabt, daß mir mein dreyzehnjahriger Sohn, Jacob Schanke, von untersetzter Statur, großen schwarzen Augen und schwärzlichem Anfchn, ein wcisse halb wollene Jacke mit zwey Reihen Knöpfen besezt, eine grüne Weste, weisse leinene Beinkleider, weiffe Strümpfe, stumpfe Schuhe und eine blaue wollene Mütze tragend, den sytenJul. a. c. anS einer mir unbekannten Ursache, von der hiesigen Dorfweide entlaufen ist. Da ich nun seinen dermaligen Aufenthalt ausfindig zu machen bis hierhin vergebens bemüht gewesen; so ersuche ich hiermit einen Jeden, der mir hierüber hinlängliche Auskunft zu geben, und sich in meine betrübte Lage theilnehmend zu denken vermag, aufs höflichste und angele ­ gentlichste, nicht zu säumen, durch die baldmöglichste Mittheilung dieser trostreichen Nach ­ richt an mich den Unterzeichneten, oder an den zeitigen Grebe Bornscheier zu Alten-Hai- na, Amts Kloster Haina, dre Thränen eines tief bekümmerten. Ihn dankbar segnenden Va ­ ters, zu trocknen. AltemHaina den izten August 1805. Conrad Schnake. Kunst-Anzeige. Vier der interessantesten Ansichten von Wilhelmshöhe, nemlich das Kurfürstl. Schloß, die Lö ­ wenburg, der Aquedue und die Teufclsbrücke, sind nach ihren neuesten Anlagen in Ku ­ pfer gestochen, und in der Größe eines halben Royalbogens, für 2 Lbthlr. zu haben, bey G. Kobold, wohnhaft in der Schlvßstraße ohnweit der Lutherischen Kirche. . Besondere Avertissements. 1) Da das unanständige Tabackrauchen auf den Straßen wieder einreißt; fo wird dieses sowvhl, als das Fahren mit Schiebekarrn auf den Steinplatten dichte vor den Häusern, mit Bezie ­ hung auf die dieserhalb bereits erlassenen Policeyordnungen bey nachdrücklicher Strafe hier ­ durch wiederholt untersagt. Cassel den 7ten August 1805. Aus Kurfürst!, Police? Commission. s) Die Armen-Verpflegungs-Direction hat es sich zwar zeithrr bey der großen Theurrmg zur an ­ genehmen Pflicht gemacht, täglich Anweisungen auf außerordentliche Armensteuern in K'rank- heits- und andern Nothfällen zu ertheilen. Da aber die Zudringlichkeit zu stark wird, und die Directoren bey ihren vielseitigen Geschäften nicht Zeit genug haben, die Umstände jedes < Ar-