mnwn <2?epr ctnm 1798« 793 «ater» Platz-Major Vaupel nicht ander» als cum benefido Jegis & inventam antreten wolte, und dabey zugleich zur Lvnvocativn aller derjenigen, welche au dieser Verlassenschaft einige An ­ sprüche machten, Commission auf mich gebeten, worauf bann von beyden höheren Cvllegiis mir eommlttirt worden, sowohl ratione imnivbl1ir:nl als nrvbüruu, ein iirventsriuln legali inodo zu er ­ richten, die Creditorcs »der wer sonst Ansprüche am Nachlaß halte, edidaliter ad Jiquidandum zu ciiiren, über die Forderungen zuerkennen, und was nach Abzug der liquidilten Forderungen . übrig-bliebe, nach Maßgabe des Testaments und der vom Miterden La Salle geschehenen Ces- - fion, an die Behörde abzugeben. Nachdem nun zur förmlichen Liquidation sämtlicher Forderun ­ gen u»d sonstigen Ansprüche ein für allemal Terminus auf den 2ten Oktober anbestimmt worden» so werden hierdurch sämtliche sowohl bekannte, als unbekannte Credilores des verstorheuen Platz- Majors Vaupel oder wer sonst Ansprüche au dessen Nachlaß hätte, hiermit edictaliter citirt, be ­ sagten Tages in Person oder durch gehörig bevollmächtigte Anwalde Vormittags vor der Com- Mission zu erscheinen, ihre Forderungen oder sonstige Ansprüche rechtsbehörig zu begründen, die Zurückbleibende aber haben zu gewärtigen, daß sie nachher nicht weiter gehört, sondern mit ihren Forderungen und Ansprüchen von gedachter Vaupelischen Verlaffeuschaft gänzlich abgewiesen und ausgeschlossen werden sollen, wobey übrigens den nächsten Verwandten des Deftmcti nachrichtlich • bekannt gemacht wird, daß ihnen in besagtem Testament vom Defuncto eines für alles tOD Rrhlr. legirt worden. Ziegenhain den 2Zteu August 1798. - ~ ' ... ... Rsthe, Amts-Assessor. vig. Commill'. Z) Alle diejenige, welche an dem verstorbenen Kriegs - zulezt Lotterie-Caffirer Riemann allhier or guocungue capite Forderungen zu. haben vermeynen, werden hiermit vorgeladen, solche in Ter- , mino auf den 2gten Octoder Vormittags auf Fürstl. Regierung bey mir ad protocolhim anzu ­ geben und sofort gehörig zu begründen, sodann aber das weitere zugewartigen. Cassel den zreu September 1798. ‘ Becker, Regier. Secretarms, vig. 4) Da die Verlassenschaft deS alhier verstorbenen Leib-Ehirurgus Fleck z»Bezahlung dessen Schul, den, wahrscheinlicher weise, nicht anreichel, und dannenhero nöthig befunden worden, dessen Gläubiger ihre Foderungen liquidiren zu lassen; So werden alle diejenigen, welchen gedachter Leib-Chirurgus Fleck schuldig ist, hierdurch vorgeladen, Mttwoch den rgten Oktober, Vormittag» 9 Uhr, auf hiesiger Amtsstube zu erscheinen, und ihre Foderungen bey Strafe der Abweisung klar zu machen. Homberg den Zten September 1798, Rteyensteuber. Kraft Auftrags aus Fürstl. Regierung. 5) Nachdem dem im hochlöbl. Regiment von Loßberg stehenden Major Graf von Gronsfeld der nnterthanigst nachgesuchte Abschied gnädigst ertheilt werden soll, zuvor aber dessen etwaiger Schuldenzustand zu wissen nöthig ist; So werden alle diejenige, welche an Demselben rechtli ­ che Forderungen zu haben vermeynen, hiermit edictaliter vorgeladen, in dem auf den izten künftigen Monats bestimmten Termin beym Regiments -Kriegs-Gericht in Person oder durch hinlänglich Bevollmächtigte (da keine Korrespondenz angenommen wird) zu erscheinen, ihre Forderungen gehörig zu liquidiren, und rechtliche Entscheidung, so wie im Nichterscheinungsfall, daß sie bey diesem Verfahren weiter nicht gehört werden, zugewartigen. Eschwege den 7tm September 1708. 8. Heß. Kriegsgericht des hochlLbl. Regiments von Loßberg daselbst. L. w. v. Rotsmann, Oberst und Commandeur. G. Berner, Auditeur. 6) Der Müller Johann Christoph Neumann zu Sababurg hat feine elterlichen Güter übernommen und sich verbindlich gemacht, die von seinen Eltern kontrahirten Schulden von dem Kaufschillivg zu berichtigen und dessen Ueberschuß an seine Geschwister heranszi,zahlen. Um nun genau zu wissen, was diese seine Geschwister an ihm zu fordern haben, Haler um die Ediktalvorladung jener Gläubiger gebeten und solche ist auch erkannt worden. Es werden demnach alle diejeni ­ gen, welche an dem verstorbenen Bruanenmeister Christoph Reumann und dessen Ehefrau Luise geborne Bremer noch Forderungen haben, hicmit vorgeladen, solche Freytag den rten November diese» Jahre» vor hiesigem Amt zu liquidiren, unter der Verwarnung, daß sie sonst damit an ie- Qqqqq r den