Dom uten April 1796, Z99 merksam Zu mache«, um von dem vorzüglichen Werth dieses Instruments, sowohl im Innern als im Aeußer« einen vollständigen Begriff zu geben. Si) Auf dem Wege von Dissen, auf der Frankfunerstraße, nach Cassel, ist Freytags den i ten April verlohren gegangen : ein Wechsel von Rkhlr. 400 — Loumiorjmsí Rochol & Cornelius in Bremen, ein Monat nach dato durch 4 >m. Joh. Valentin Wilhelm Ritter in Horoberg am nemlichen Tage an die Ordre von A Nottebohm & c. ausgestellt. Es wi'd jedermann gewarnt, solchen nicht an sich zu kaufen, da schon die Veranstaltung getroffen, daß selbiger nicht bemhlr wird. 22) Der Gewogenheit und Freundschaft der Subscribenten auf die Ausgabe meiner Gedichte, bin ich folgende Nachricht schuldig: Da der Mangel von Kalle den Ankauf bestellt.n guten Dchreib- papierö hinderte, so können solche erst im Sommer abgedruckt werden: sobald sie aber, das gegen den Herbst obnfehlbar geschehen seyn wird, fertig find, so wird cs bekannt gemacht werden, und kan man sie alsdann vo« der Griesbachschen Hofbuchhanilung allhier, die solches übernom ­ men hat, echpfangen. Die Gudscriplion, welche ich empfehle, bleibt also bis JohauniS noch of ­ fen. Cassel den zlen April 1796. W. I. L. G. Lafparfon. LA) Eine, noch ganz neue ohnbeschädigte Tapete, so hellblau und weiß gestreift, auf Leinen gemalt; desgl. ein Französisch Thron-Himmelbett mit grünen wollenen Vorhängen und Schnüren besetzt, auch ein Kinderbett von Nußholz, stehen aus der Hand zu verkaufen. *4) Meine Futterkrämer-Saamen sind nun zum Theil angekommen, als: Brabanter rother Klee, Lueerne niedriger weißblühender Wiesen-oder Steinklee, Esparcette, Franz. Reygras, Honig ­ gras und Runkelrüben Saamcn, und stehet davon meinen Freunden nach Belieben im Einzeln mid Gänzen zu billen Preisen zu Dienste. Ioh. Henrich Helmuths Witwe. 25) In der Nacht zwischen dem zoten und z iten März ist mit einer ganz unglaublichen Kühnheit in die Küche des Pfarrhauses zu Wernswig eingebrochen,, und i) 2 Dutzend Zinnteller; 2) 6 Schüsseln; 3) 3 Napfe, worunter eurer mit Griffen ist; 4) eine große zinnerne Kaffee-und eine Milchkanne; 5) ein Waschkeffel von Kupfer, 4 Eimer groß; 6) 2kupferne Theekessel, wovon ei ­ ner neu ist, und jeder 2^ Maas hält; 7) ein polirter kupferner Kaffeekesiek, von ; Maas; 8)em messnger« kleiner Kessel mit Henkel, ohngefehr 1 Maas haltend; 9) ein Mörser von Messing; 10} eine Kaffeemühle; 11) L Butter-Büchsen von Porzellan; 12) einiMannshemd und eine Serviette, diebischerweise entwendet worden. Da. nun der öffentlichen Sicherheit daran gelegen ist, daß bieft verwegene Diebe entdeckt werden: So werden jeden Orts Obrigkeiten ersucht, die Verfügung zu treffen, damit, wenn sich etwa durch den Verkauf eines oder des andern gestvhlnen Stucks, oder auf andere Art, eine Spur des Thäters zeiget, dem hiesigen Amt Anzeige davon geschehe, worgegen man sich zu jeder Rechtöhülfe so willig als schuldig erkennt. Homberg am 2ten April 17yd. Rkep.nftcuber. »6) Nachdem Mitwochens den *7ten April, 36 Vrtl. Korn, 12 Vrtk. Gerste, 32 Brtk. Hafer und Ein Vrtl. Waizen in des verstorbenen Regierungsralhs Schmincke Behausung meistbietend ver ­ kauft werden sollen: so können diejenige, welche davon zu erstehen Lust haben, alsdann des Vormittags um roUhr daselbst sich einfinven, und jnach all protocollumzu thuendem höchsten Gebot des Zuschlags gewärtigen. Cassel den 31. März 1796» B. XV. RüppeU, Vig Commis^ 27) Nachdem die Speisung der Cadetten auf höchsten Befehl anderweit verpachtet werden soll, und zu dem Ende Terminus auf Mitwoch den lgten April bestimmt worven: so wird solches hier, mit bekannt gemacht, damit diejenigen, welche gedachte Verköstigung zu übernehmen gedenken und wegen ihrer Geschicklichkeit svwol. als zu diesem Unternehmen nöthigen Vermögens, glaub- Hane Zeugnisse beybringen können, sich gesezteii Tags, Vormit ags 10 Uhr, ans Fürstk. Kriegs- Cvllcgiv einfinden, die Bedingungen vernehmen, und ihre Forderungen darauf thun, worauf «ach eingeholter höchster Approbation das weitere zu erwarten ist. Cassel den 31. Marz 1796. üürstl. Hess. Lriegs-LoUegmm daselbst. »p