Vom i8ten Januar 1746. 44 -eihZettel geben lassen; widngenfalls hat sichern leder die Schuld felbsten beyzumesse«, wenn seine nicht erneuerte Unterpfavder mittelst öffentlicher Auktion verkauft werden müssen. Cassel 'den 29 Dec. t?9Z. Au» hiesiger Lerh-Vank. 15) In Meisungen stehn 2 Reitpferde, gut zugeritten, aus der Hand zu verkaufen, ein Mecklenbur ­ ger Wallach ^jährig mit einer Blesse, und ein Ungarischer 8jahriger schwarzer Wallach ohne Ab ­ zeichen. Nähere Nachricht erhält man in Melsungen beym Arrditeur Stückradt. 16) Wegen Lieferung einer Panie Bildwerks und Linnen zur Fürst!. Leilnvandskammer auf dieses- Jahr, wird hiermit bekannt gemacht, daß diejenigen, welche Lust zu dieser Lieferung habe», sich noch vor Ablauf dieses Monats bey Fürstl. Hofkammerey melden , und das weitere vernelMen können. Cassel den zten Januar 1796. ph. w. Bauer, Hof-Intendant. ReAner, Lichrkammerer. 17) In dem uns:allerguädigst übertragenen König!. Preußischen Anlehen von 5 Millionen Gulden, werden noch Beytrage angenommen. Nach denen gedruckten Plauen, welche bey uns zu haben sind, geschiehet die Rückzahlung der ersten Million mit dem Anfang des Jahres 1797. Die öf ­ fentliche Verlosung, welche wir näher anzeigen werden, wird bestimmen, welche Tausend Num ­ mern nebst Prämien alsdann bezahlt werden. Frankfurt a. M. dkn 22; December 1795- S. L, .Willemer & C. B. Metzler Sei. S&hn de Conf. 28) Der Abbruch der alten Fuldebrücke hat mich genöthigt, meine bisher daselbst geführte Handlung in die Behausung Hru. Fr. Helmcke Seel, aufm Carlöplatz zu verlegen, wo ich mich wie bisher bestreben werde, sowohl mit den Waaren de- Verstorbenen als mit meinen frischen Sämereyen das Publikum aufs beste und redlichste zu bedienen. Der Kaufmann Balthasar Grade. r-) Da nunmehr die Chaussee über den Winterkasten fertig, und zum Reiten und Fahren sehr be ­ quem ist: so habe ich die Ehre hiermit bekannt zu machen, daß diejenigen, welche über diese» Berg fahren, wolle», meine Chaise gegen eine billige Vergütung zu Dienste stehet. August Vender, Gasthalter auf dem Weissenstein. So) Beym Handels. Gärtner, Hrn Joseph Jacob Gorcholdt zu Arnstadt, in Thüringen, sind aber ­ mals, so.wie seil etlichen zo Jabren, alle Sorten im und ausländischen Garten-Gemüse-Krau ­ ter-Klee-Feld-und Blumcn-Sämereyen, frisch, ächt und in vorzüglichster Güte, auch extrafeine moderne Nelken und Auriktrln; imgl. engl. Baumsägen von Uhrfedern, engl. Baumwachs, auch regelmäßige Garten-Hippen und Öcaliermesser rc. in billigen Preisen zu haben. Gedeckte Ver ­ zeichnisse, welche auch noch mehr nützliche Offerten enthalten, werden in hiesiger Waisenhaus« Bmchdruckercy gratis ausgegeben. 2i)'Nachdem der Plan von der zum Besten den hiesigen Armen errichteten raten Frankfurter Stif ­ tungs-Lotterie, welche aus 12000 Loosen, das Loos zu45 Gulden bestehet, und in 5 Klasse» verthei ­ let ist, davon die ite Klasse den 27ten April gezogen wirk, vor einigen Tagen erschienen ist: als ha ­ ben diejenige, welche eine Kollekte zu übernehmen gesonnen siud, sich deöfalls bey der General- Direcüvn der Reichsstadt Frankfurt privilegirlen Stiftungs-Lotterie im Kastenhof zu melde»» Frankfurt den 6ten Januar 1796. Von Verden lobi* Stiftungen Vastenamt u. Armenhaus zur Lotterie ernannte-Deputation». rr) Nachdem des verstorbenen hiesigen Bürger und Hofmetzgermeister Sänger hinterlassene Witwe über die mit demselben erzielte Kinder vor kurzem zur Vormünderin von Ohrigkeirswegen bestellet worden ist, sieauch seitdem f 7lcn des leztverwichencn Monats December ihren eigenem, beson ­ deren Haushalt angefangen hat: Als wird solches ans Ansuchen besagter Witwe Sauger hiermt öffentlich bekannt gemacht. Cassel den 4. Januar »79b. Bürgermeister und Rach daselbst. rz) Beydem Kaufmann Helmnth ist nebst allen sonstigen Material- und Specerèy-Waaren, äch ­ ter Jcwan. Mart. u. Dom. nächstens auch Bourbon. Caffee, Raffinat und andere Sorten Zu ­ ckers. Provencer und anderer Baumöl, guter Weinessig. Honig, Labertan und bester werffer Franzbrandrewein zu haben; anjetzosinv auch noch Leim undSaamenkuche» bey demselben 24mifc ib Stück für 1 Rthlr. zu bekommen. § 3