74 Verpachtungen. 'Srüch früher gewöhnlicher Zeit einzufinden, ihre Grbote zu thu», und sodann baS weilere zn srirar- ten. Cassel den 19. Jan. 1790. Ex Commüfionc Scnaius. H L. Loch, Stadt - Secretarius. S5) Nachdem der hiesige Bürger und Schneidermeister, Andreas Spohr, als bestellter Vormuni über des Schumachermeister Webers nachgelassene Kinder, zum öffentlich freywilligem Verkam, des seinenCuranden zugehörigen- dahier in der Holländischcnstraßr, zwischen dem Kauf- uni Handelsmann Bräuning und Juden Michel gelegenen Hauses, das erforderliche Veräußerung-!. Decret erhalten hat. «nd dann zu sothanem Verkauf, Termin auf Donnerstag den izteu April vestgesezt ist: Als können die, so darzuLuft haben, sich bestimmten Tages auf hiesigem Stadt, * zericht.zu früher gewöhnlicher Zeit angeben, ihre Gebote thun, und das weitere erwarten Cassel den ly. Jan. 1790. Ex Commissione Scnatus. H.L. Loch, Stadt - Secretarius 36) Es ist des verstorbenen Schreinermstrs. Christian WilhelmBöttger nachzel. Witwe, all Vormünderin ihrer Kinder, zugestanden worden, den vor dem Holländischen Thore, zwischen dem Hofmezger Sänger und Schneidermstr. Löber gelegenen Garten, worin ein Gartenhaus «nd Brunnen befindlich ist, auf das höchste Gebot zu veräußern, und ist zmn Verkauf fotha- «en Gartens, Termin auf Donnerstag den izten April bestimmt; dahrro diejenigen, welch Liesen Garten zu kaufen Lust haben, sich alsdann vor hiesigem Stadtgericht zu früher gewöhu- .llicher Gerichtszeit angeben, ihre Gebote zu Protocell thun, unv dann das weitere erwärm können. Cassel den 19 Januar 1790. Ex eowiuiürone 8enstus. H.L. Loch, Stadt -Secretarius. Verpacht- und Vercrbleihungcn. H Auf Befehl Hochfürstlicher Ober - Renth - Kammer soll die,' dem Christoph Möller, auf Erbleihe gegebene hiesige herrschaftliche Mühle, welche in zwey Mahlgängen, einem Sch'ass einem Walke- und einem Plaugang bestehet, wobey vorhin auch eine Schneidemühle befindlich 'gewesen ist, welche auch wiederum angelegt werden kan, sodann ein darzu gehöriger mrt daran gelegener großer Grabegarten, wegen nicht abgeführten Erbiethe-Zins, an einen, Prä- sianda zu prastircn vermögenden Beständer, auf Erbleihe, anderweit auSgethan, und z» sol ­ chem Ende öffentlich auögebvten werden. Nachdem nun in dessen Gemäsheit zu dieser ander- weiten Bererbleihung, Termin auf Montag den 22ten März k.J. in hiesige Revthercy-Woh-. «ung angefezt worden; so wird solches hiermit öffentlich bekannt gemacht, damit diejenige, welche sothane Mühle auf Erbleihe zu übernehmen willens siud, und gerichtlich beybringet können, daß sie Prästanda zu prastlren, und sothane Mühle vorzustehen vermögen, besagm Lags von Morgens y bis Mittags 12 Uhr, vor uns erscheinen, ihre Erklärung thun, unt §slvs ratisicatione das weitere gewärtigen rönnen. Neukikchen den löten December 1789. Höchst Justiz« und Lencherep-Amt das. Lampmarm. Zoll. 2) Ich bin willens, das von mir meistbietend erstandene Trumbachsche- ehemalige von Mey- ftbugsch« freye Srb-Ritterguth zu Remsfeld, Amts Homberg, einzeln oder im GanM zu verpachten. Pachtlustige können sich daher den 13. ly. und roten beS künftigen Monats bey mir zu Emphershansen, Amts Milsungen, melden. Nachrichtlich wird bemerkt, daß es, aus ­ ser dem Straßenbau, mit keinen sonstigen Diensten beschweret ist, für gemeine Hude und Weylx aber monatlich 7 alb. an die Dorfschaft entrichtet, auch gegen freyen Hirtenlohu und unum ­ schränkte Maftfreyheit in ganzen und halben Forsten, den Reutvchsen und Schweinebähren hal ­ ten muß, weniger nicht, daß e- die Gerechtigkeit have, 400 Stück Schaafe frey zn halten, et« «en freyen Haustrunk zu dräuen, und Brandewein zur eigenen Consumtion zu brenue». Aus ­ serdem bestehet dis Guth: a) aus einem Hofe, worauf ein Wohnhaus, zwey Scheunen, ei# Schweineß-ll «nd ein Backhaus befindlich; bj> in 60J Acker, 7I Rur. zehendfteyem Lande,