Laffelische 191 Mit Hochfürstlich - Heßischen gnädigstem Privilegio. 1 / 89 - Jahr. Montag den 2^ März. Ediktalvorladungen. r) flZi ist der Jnbenschaftliche Vorsteher, SchutzjndeSeeltgman« Wallach, alhier vor kurzem vev« V storben, und hat, ohne Hinterlassung lebendiger Leibe-,Erden, über sein beträchtliche- Ver ­ möge k". ein Testament bey hiesigem Amt zuvor hinterlegt, um dessen Eröffnung und Bekanntma ­ chung vom hiesigen Schutzjuden Jacob Hrinemann geziemend nachgesucht und gebeten. Da «vn diesrrBitte gewillfahrt und ei« Termin zur Eröffnung und Bekanntmachung besagten Wal- iachschen lezrenWillen- aufMitwochen denn.Marz d.I. anbezielt worden: so werden hiezu alle bekannte und unbekannte vsrmeiütliche Erben des verstorbenen Serligmarru Wallach- von hier, dergestalteu edictaliter vrrabladet, um in besagtem Termin, entweder persönlich, oder durch hinlänglich Bevollmächtigte, Vormittag- - Uhr, vor hiesigem Amt zu erscheinen undjge- zirmend ihre allenthalbtqe Nothdurft zu wahren. Oberaula am 20. Jan. 1789* 8. 6» u. 8reyherrl. v. Dörnvergisches Gesamt-Amr Heers. I. Sirbert, Actuar. judic. 2) Demnach der Valentin Gpruck Hierselbst unterm ro. Novrmb. 17z- situ elterliches Wohn ­ haus gerichtlich übernommen, nachher »der sich entfernt, und bi- jezt nicht- von sich hat höre« lassen, dessen Schwester Christine Sprucki« aber sowohl auf die Berichtigung der ihr nachdem Kaufbrief gebührenden Grbportiou bestehet, als auch die Gläubigere, welche an ihn gewieft« worden, auf ihr« endlich« Befriedigung dringen, und außerdem da- übernommene Wohnhaus ohne solche- dem völligen Verderb auszusetzen, reparirt werde« muß: so wird, auf Aas: chm de- Vormunds Henrich Lotz, ersagter Valentin Spruck mit dem Bedeuten hierdurch öffentlich vorgeladen, daß er entweder binnen 8 Wochen sich alhier einssnde« und die ihm nach feinem 'D d - ' Kauf-