84 Ediktalvotladungen. Stück 5. ^ gleichen sich zugetragene Veränderungen ihren Correspondenten, insonderheit ihren Creditore«, unvrrlänqt brkannt zu machen K.z. Däfern aber ein SociuS oder Compagnon einer gemeinschaftlichen, für sich noch eim besondere Handlung triebe, und in solcher zur Insolvenz geriethe, soll nichts desio weniger di! Societät für dirjemgen Posten, welche er in ihrem Namen unterzeichnet, oder erweislich tracti ret, !n tolitlum haften, mithin ungültig seyn, wenn dieselbe vorschützen wollte, ob hätte ihr ab 4 sonderlich Handlender Socius odersallirtrr Compagnon, die Gelder zur Societät Besten nicht«« gewendet, noch zur Societätsmasse eingebracht. Damit nun Unsi e, das gemeine Beste hierunter allein zum Zweck habende, gnädigste Absich desto sträckiicher erreicht, und dieser Unsrer Verordnung, wie Wir ernstlich wollen, in allen vor beschriebenen Puncten die schuldigste Folge geleistet werde: so befehlen Wir, daß nicht allein b! unterlassene Anzeige bey der Obrigkeit mit einhundert Rthlr. gestraft, sondern auch die in et» solche Gesellschaft tretende, oder darin bereits stehende Theilhaber bey dem Unterlassungsfall, u«> dry vorgegangener heimlicher Separation unfehlbar gewärtig seyn sollen, daß sie in allen folgn den Negotiis mit ihrer vorigen Gesellschaft, nach wie vor , und als wenn die Compagnie noi in völligem esse und vigore wäre, in solidum haften, und darauf rechtlich belangt werden könnt und mögen. \ Wornach sich also alle und jede, die es angehet, zu achten, und für Strafe und Nachth« zu hüten, auch die Gerichte in vorkommenden Fällm zu sprechen haben. Urkundlich Unsrer eig« 5 händigen Unterschrift und bcygedruckten Fürstlichen Secret Jnfiegels. So geschehen. Weiss« stein den rr. Nsv. *788. Wilhelm Li. ( L. S. ) vt, Fleckenbühl, gt. Bürgel, Ediktalvorladuirgen. X) Nachdem der Schutz-Jude, Behr Kugelmann von Meimbressen, wider Martin Schäfte v, ■JÍ Westuffeln, puncto debiti Klage erhoben hat, dieser aber seit länger denn 6 Jahren abwes« gewesen, so bat Kläger auf dessen Cuartón per edictales Antrag gethan, und darum geziem« gebeten, welchem Suchen dann auch deferire worden. Es wird demnach bemeldtem Mar Schäfer von Westuffeln hiermit bey Strafe des Eingeständnisse- ausgegeben, im Termin den! á Februar 1789. vor Fürst!. Justitz-Amre dahier zu erscheinen, und sich gegen obgedachten Sch« ® Juden Behr Kugelmanv, wegen der an ihn gemachten Forderung ad protocollum vernehni zu lassen, beym Ausbleiben aber so gewisser der purifkarton des angedrohten Praejudicii zu z wartigen hat. Zierenberg den 5. D c. 1788. 8. H. Amthicrselbst. I. p. Heppe. 9) Alle diejenige, so an der Nachlaffenschaft des ohnlängst dahier verstorbenen Porteurs Philh Bornträgers, als Erben Anspruch zu haben vermeynen, werden hierdurch öffentlich vorgrl den. im Termin Donnerstags den sten April schiere künftig sothane Ansprüche darzuthun;! dessen Entstehung aber nachhero nicht weiter damit gehört zu werden zu gewärtigen. Trq den 24- Dcc. 1788. G. L. Biskamp. 3) Nachdem der in Pension gestandene Grandprofos Riedell, am iten d. M. mit Tode abgega- gen ist : als werden dess n allenfalsige Intestai-Erben und Gläubigere, welche auf desselb, sehr geringen Nachlaß Ansprache zu machen vermeynen, zu dem Ende hierdurch öffentlich vr geladen, um in dem auf den 4. Febr. schierökünftig bestirnten Termine auf hiesiger Hauptwai vor einem niederzusetzenden Garnisons-Kriegsgerichte zur gewöhn!. Vormittagszekt zu erfch «en, resp. sich gehörig zu legitkmiren und zu erklären, auch ihre allenthalbige Ansprüche zui gründen; unter der ausdrücklichen Verwarnung , daß widrigen- und im Ausbleibungsfall í¡ Verstorbenen Amtlicher Nachlaß , in Gemööheit Hochfürstl. Kriegscollegii Verfügung, an à à ' - > . _ Ttfit '