809 Vom 4ten September 1786. Be- p 0 0 0 H 33) In der obersten Druselzasse, Nr. 299. ein Logis mit Meublen. 34) In dem vormaligen Fischer- nunmehro Jbaischem Hause, hinter dem Rathhaus Nr. 798. Zwey Treppen hoch, 2Stuben, 2 Kammern, 1 Küche, nebst 1 Keller, auch auf Verlangen r Boden; sodann im Mittelhauseein klern Logis bestehend in Stube, Küche,Kammer und Boden, sogleich oder auf Michaeli ; bey der Frau Iba auf dem Brink ist sich zu melden. 35) In der Waisenhausstraße Nr. 996 bey dem Stadtadjutant Hr. Gerholb, die unterste Etage, bestehend aus 2 Stuben, 2 Kammern, Küche, gewölbten Keller, 2 Boden und Stallung für Rind-und Schweinevieh, auch Holzplatz, einzeln oder zusammen ; sogleich oder auf Michaeli; sie ist zu allen Gewerben schicklich, besonders zur Brauerey. 36) Bey des Kriegs-Zimmermstr. Rangen Wittwe, vor dem Friedrichsplatz, in der zten Etage, Stube, Kammer und Küche, und in der 4ten, Stube und Küche und Platz für eine Kutsche, Personen, so Dienste suchen. r) Ein junger Mensch, von guter Herkunft, so Rechnen und Schreiben und die Aufwartung ver ­ stehet, auch mehr gedienet har, wünscht bey einer guten Herrschaft in Dienst zu kommen, und kan sogleich oder auf Michaeli anrreten. 2) Ein Frauenzimmer guter Herkunft, 24 Jahre alt, die die Führung eines grossen Haushalts, das Kochwcftn und andere Frauenzimmer Geschäfte versteht, bereits in Diensten gestände», auch dieserwegen aus Erfordern gute Zeugnisse vorzeigen kann, wünscht diese Michaelis bey gu ­ te Herrschaft in Diensten zu treten. z) Eine Person guten Herkommens und in fast allen weiblichen Arbeiten geschickt, sucht Diras fie als Kammerjnngfer oder französische Mamselle, in oder ausserhalb Cassel. 4) Eine Person von gesetzten Jahren, welche mehr gedient und mrt Kochen und Hausarbeit wohl umzugehen weiß, suchet Dienste, entweder auf dem Lande oder in Cassel, sogleich oder auf Michaeli; es ist sich in der Leopoldstrasse in Nr. 639, hintenaus zu erfragen. z) Eine junge Franensperson von gesetzten Jahren und guter Herkunft, sucht in einem Gasthofe in- oder außerhalb Cassel, auf Michaeli in Dienste zu.treten, sie hat mehr gedienet, und kan allenfals die Dienste eines Kellners ersetzen. Bediente, jo verlangt werden. 1) Eine Kinbermagd, welche gut französisch spricht, auch mit Nähen und Stricken umzugehe« weiß und schon mehr bey Kindern gedienet hat. 2) In einen Gasthof ein Hausknecht, welcher mit Pferden gut umzugehen weiß, und gute Zeug« nisse seines Wohlverhaltens vorzeigen kaun. 3) Nahe bey Cassel aufs Land e ne Person von guter Herkunft, so französisch verstehet und irr andrer weiblichen Arbeit geschickt ist, auch wegen ihres Wohlverhalkens gute Zeugnisse vorzei- - gen kann, als Mamselle bey Kinder; nähere Nachricht ist bey dem Hoszinngiesser Normamr js der Diouysrenstraße zu erfragen. Capitalien, so auszttlehnen. i) 500 ober loooRthlr. auch noch mehrereö s« Pupillengeldem; beym Vormund Hrn. Hein ­ rich Ludwig gegen hinlängliche Sicherheit. s) *502 bis aooo Rthlr. sogleich. Nähere Nachricht ist in der Egidrcnstraße Nr. 747. zu er- ' fahren. z) 100 Thaler Pupilleugelder hier in die Stadt gegen Sicherheit und landübliche Zinse beym Vormund Tuchbereitermstr. Bauer, 4) geo Rthlr. Pupillengelder, gegen hinlängliche Sicherheit, beym Vormund Hufschmiebmeistee Henrich Köhler.