Vom 8ten September 1783. b 4i, z) Es sind 10 bis ^ Stück noch treue Stnben-und Kammer-Thüren mit Schloß und Banden, zu verkaufen : nähere Nachricht giebt der Gchreinsrmsrr. Grunauer in derWeisftnsteinev Vorstadt. 4) Bey dem Frankfurter-Bierbrauer Wagner, ist ein schwarz Wallach-Pferd, 4 Jahr alt, zu verkaufen, und istman vor alle Fehler gut. z) Es verlangt jemand eine gelernte Blutfinke die ein weltlich Stück vollkommen pfeifen kaun. 6) Beym Hof Uhrmacher Hr. Schmidt, wohnhaft in der Sckloßstraße Nw. 148. sind immerfort, wie schon mrhrmahlen angezeigt, von allen Sorten großen und kleinen Uhren,in der betaun, ten Güte und billigsten Preisen zu haben. 7) Nachdem den LZten Sept. 3. e. und folgende Togeallhier iw Awthause allerband Vieh und Hausgerathschastöstücke an Bettwerk, Kleidung, Liruen und sonstigen beweglichen Sachen, an den Meistbietenden verkauft werden sollen; als können sich diejenige, welche ein und an ­ deres zu erstehen gesonnen, allhier Vormittags um 8 Uhr einfinben, darauf bieten, und dem Befinden nach aufs höchste Gebot des Zuschlags gewärtigen. Breuna den 13. Aug. 1783* Vigore Commislionis, L. <L Aornemann. '!■ 8) Eine Englische silberne Tascheuuhre mit einem en Mitten in der Mute nebst dem Zeiger vergoldeten Zifferblat wobey zwey Gehäuse, eine stählerne Kette mit 2 Strengen, ein golde ­ ner Haken iu Form eines Hertzens nebst einem besondern goldenen Uhrschlüsse!, desgleichen ein paar große st.berne Schuh- und Knieschnallen auf Perlen Art gearbeitet, ist am 26. Aug. Mor ­ gens früh aus einem Hause entwendet worden; wem solche Stücke zum Verkauf gebracht wer ­ den, beliebe solche gegen ein Douceur und Erstattung der Kesten in der Waisenhaus-Vuch- druckerey anzuzeigen. 9) Auf der Messe sind Morgens aus einem Zimmer 2 goldene Uhren entwendet worden: i) ei ­ ne kleine emaillirte Reperir Uhr in einem gläsern Gehäuse, dak Gemälde stellt «inen Chapeau einer Dame die Hand küssend vor. Das Uhrband istvorr gelb grüner Farbe und Gold, die Verlo ­ gnes sind ein klein golden Necessair und ein ewaillirter Uhrschlüssel. 2) eine große platte emarllirte goldene Uhr mit einem grünen Chagrain- Gehäuse, darauf die Diane mit z Hunden, die Kette ist von Stahl, ein in Gold gefaßtes Pettschast von Carniol mit einem Brustbild. Beyde sind Genever Uhren. Man erbietet sich im Fall einer Entdeckung wo die eine oder die audere, oder alle beyde hingekommen, zu einem guten Douceur. 10) Ein halb Dutzend neue Ueberzüge auf Stühle nebst einem dergleichen Fauteuil von Haute- lice - Arbeit, blau der Grund mit rctben Boi quetS, sind zu verkaufen. n) Es stehet eine Reise-Chaise, ein Windofen nebst eisern Röhren, ein zwey'chlaft'geö französi ­ sches Bette, mit grün seidenen Vorhängen und geftöpter Decke, ein neuer englischer Sattel nebst Zaum, auch altes Sattelzeug, und ein wohl cvndjrionitter Schleifstein, zu verkaufen. 12) Ein Prediger aus dem Laude, eine Stunde von Cassel, welcher stri einem Jahre einen Pen- sionairhat, erbietet sich noch einen oder zwey dergleichen künftigen Michaeli, zu welcher Zeit die gehörige Einrichtung dazu in seiner Wohnung gemacht seyn wird, gegen billige Cvnditio- nen anzunehmen. 13) Es haben des verstorbenen Metzgermstr. Job. Friedrich Guuckels Ei ben ihren Garten ellhier vor dem Leipzigerthore an dem Gastwirtb Brerding und der Hittenwiese gelegen, um eine ge ­ wisse Summa Geld verkauft, wer was daran zu prätcudiren hat, oder raher Käufer zu seyn vermeint, wolle sich Zeit Rechtens bey dem Hrn. Raths verwandten KräMrrs melden. 14) Montags den 15. eept. (nicht den 8.) und die darauf folgende Tage, sollen in der verstor ­ benen Frru Cammer.Rath Heppe Kcharsuog in der untersten Drusekgaffe, verschiedene Effe ­ cten an Gold, Silber. Zinn, Porcellain, Gläser, Spiegel, Kleidungsstücke, Leid - Tisch, und Bett-auch uuzerschn tten Leinen, desal. Flachs und Garn, Bcttwerk, T-sche, Stühle und Sch ä- ke, von r bis t Uhr des Nachmittags an den Meistbietenden gegen bacre Cassarräh- tung verkauft werden; sv hierdurch zu jedermanns Nachricht bekannt gemacht wird. x 3 15)