248 izteS Stück. 35 ) Bey Hr. Jacob Heuser auf der Gallene in Nro. izy. sind Fenster - Jalousien grün mit Gold wie auch mit Seide, gelber und weiffrr Nankin, schwarz Hosinzeug, englische Strümpfe, Stopfgarn, Flus -Corallen, Filet? Zwirn, Seide von allerhand Farbe, Baumwollengarn, Harlemmeröhl, Strickervllen auch Thee zu haben. 36) Es sind bey dem Sattler Meinunger in der Frankfurterstraße, alle Sorten Engl. Sattel- von der besten Qualität, wie auch Schaberacken, Cvffres und Felleisen in den billigsten Prei ­ sen zu haben: auch hat derselbe eine Wiener-Chaise, welche zum Reisen bequem, zu verkaufen. 37) Der Kaufmann Hr. Jacob Swtsrsen aus Holland, verkauft in dieser Messe wiederum seine stets führende Waaren in den billigsten Preisen, als: alle Sorten holländisch Leinewand und Tafelzeug, englisch und sächsisches Hosenzeug, englische Strümpfe, alle Sorten holländischem Thee und Rauchtoback. Er hat seine Boutique auf der neuen Gallerie in Nro. »99. 38) Der Hof Goldschläger Hr. Friedrich Gvttlieb Otto wohnhaft auf der Oberneuftadt in der Frankfurterstraße Nr. 24. ist mir einem Vorrath von allerley geschlagenen Blat-Gold-und Sil ­ ber versehen ; er versichert mit guter Waare in den billigsten Preisen aufzuwarten. Auch ver ­ kauft derselbe eben so selbst fabricirte messingene Clavier-Saiten und Kratz-Bürsten für Gürtler, Schwerdtfeger und Gold-Arbeiter. 39) Der Gaftwirth Germeroth auf dem Siechenhof, hat sein Haus an Johannes Holstein, zwi ­ schen dem Breiding und Henrich Dittmar gelegen verkauft, welches zur gewöhnlichen Nach ­ richt dient. 40) Beyder privilegirtrn Putzmacherin Mademoiselle Philippine Croug, wohnhaft auf dem Markt iu des Schreinermstr. SicbrechtS Behausung,werdenHauben, Dormeusen, alle Arten von Man ­ tels, Halstücher, Palantins, und Rvbenermel verfertiget, wie auch Kleider garnirt. 4«) Der Beyfall und die. Aufnahme unserer Bekannten, die wir seit einigen Messen in Cassel gehabt, hat uns besonders aufgemuntert, unsere Handlung nicht nur mit verschiedenen Waa ­ ren zu verstärken, sondern auch unsere wie bishero bekannte goustöse Engl, und Französische Galanterien und ächte Bijouterien von Jnwelen und Perlen, mit denen vom neuesten Geschmack auf nächster Messe zu vermehren. Wir machen nächst diesem auch bekannt, daß wir nicht nur als Verkäufer von Galanterie Waaren, Juwelen und ächten Perlen die Messe beziehen, son ­ dern auch als Einkäufer von Juwelen und Perlen unsere Geschäfte da suchen. Mit einer ge ­ nauern Nachricht von unserer Handlung werden wir durch gedruckte Avertissements in der Messe in unserm Logis aufwarten. Unser Stand ist wie bishero bey dem Hr«. Landree gegen dem Meßhause über. Gebrüder Hertz, auS Hildeöheim. 42) Es sind auf der Schumacher-Gallerie über der Fürst!. Spiegel-Fabrike in der Boutique Nr. 25 l. und 252. bey dem Kauf-und Hiudelömann Hrn. Daniel Clause, alle Sorten ueumodige gestreifte und geblümte Zitze und Cattune, halbseidene Sommerzeuge, engl. Tamise, baum ­ wollene Zeuge, Hanauer Camlots, Bcyderwollen, ratinirte und gestreifte Bibers, alle Far ­ ben Rasch, diverse Sorten Barchente, «risse Leinewand, alle Sorten halbseidene Frisvlet und leinen Bänder, wie auch diverse Sorten Flanels, engl. Moltoms und Schwancnboys, in be ­ ster Güte und um die allerbilllgsten Preise zu haben. 43) Es sind in der Schlvßstraße Nro. 158. folgende musikalische Instrumente: ein Hautdois, 1 ein dito, eine Clar inette nebst einem Einsatz, eine Violine und ein Paquet Musicalien zu verkaufe». 44) Eine ansehnliche Partie hiesig gezogener Canarien Vögel, welche zum hecken uud schlagen recht gut, und alle von hochgelber Art gefallen sind, stehen einzeln, oder beysammen nebst der zur . Hecke gehörigen Gerätschaft, am Judenbrunncn Nro. 814. im billigen Preiß zu verkaufen. 45) Der durch die Erfahrung so bewarth gefundene Aechre Sr. Germanische 'Krauters 0?ce, welcher durch seine gelmde, keinen Durst verursachende Abführung, die gleichwohl nicht ge ­ hörig verdaute Speisen, zähen Schleim und Galle im Magen vud Gedärme weqnimmt, und dadurch zu einer dauerhaften Gesundheit Anlaß giebt, ist das Paket zu einem Rrhlr. vier gqr. in Münze, nebst einer gedruckten Anzeige wie man den Thee brauchen soll, bey dem Bedien ­ te»