Lasselische PoltttA. Md LvMMtttlM - ZckUNg. Mit Hochfürstlich -Heßifthen gimdigstem Privilegio. Montag dm 26 iü August. Muterung der Verordnung, das Abfindungsquantum des Anerben ei ­ nes Hufen - oder geschlossenen Erbguts betreffend. Ssn Gottes Gnaden Wir Friedrich, Landgraszu Hessen, Fürst zu Hersfe Id, Graf zu Katzen ­ elnbogen, Dietz, Aiegenhain, Nidda, Schaumburg und Hanan re. Ritter des Königlich- Groß- Brittannischen Ordens vom blauem Hvsendande, wie auch des Königs. Preußische» Ordens vom schwarzen Adler rc. re, Liebe Getreue! ' ! Wir in der Verordnung vom lytea November 1773 bas Abfindungsguavtum, welche» der Anerbe eines Hofen-oder geschloffenen Erbguts selne« Geschwistern herausgeben muß, «chdem Verhältniß der Contribution bestimmt haben, hiernächst aber darüber bey tlns unter ­ tänigste Anfrage geschehen, nach welchem Maaßstab die geschwisterliche Abfindung bey coutti» tulionsfreyen Gütern einzurichten sey? So finden Wir nöthig, jenes Edict dahin zu erläutern unb weiter zu verordnen, daß bey Gütern von dieser letzteren Art der Contridutionsfnß nicht zur Richtschnur der Abfindung dienen, sondernden Interessenten, wofern solches nicht bereits von ihren Eltern auf eine gültige Weise geschehen, überlassen werdenfokl, sich eines gewissen Anschlag« «llenfalls x>r«vi2 tnxntione zu vergleichen, nach welchem einer, oder wann es die Größe der Gn« ln erlaubt, einige von ihnen solche annehmen, und den übrigen ihre Antheile herausgeben, oder vann sie sich darüber nicht vereinigen können, durch einen Verkauf auf das mehrest« Gebot sich tuiemander setzen mögen, jedoch dergestalt, daß bey dem allen keine Zerstückelung berGüter ge- za, die Hufenedicte geschehen darf. Wir befehlen Euch demnach gnädigst, dieses Ausschreiben Bdddd vicht