436 Lyreö Stück. A) Es soll auf Gefahr und Kosten des k!u» 1 icits«tis Schreinermstr. Schweinebraden, des Pro ­ viant-Schreiber Kysch Ehefrau zu Wolföanger ihr Haus und Garten, ex officio an den Meist, bietenden anderweit ausgebotten und öffentlich verkauft werden; wer nun darauf bieten will, dst 9) kann sich in dem dazu ein für allemahl auf den I4tcft Sept. schierskünftig andcrahmten Licika- tivnstermin auf hiesigem Landgericht angeben. Eassel den 29. Zun. 1780. 3) Sonnabends den ylen Sept. dieses Jahrs soll eine dem Ludwig Koch zu Herlingshausen zu- ständiges Hufe Landes im Herlingshäuser Felde nach Wertesingen zinsbar, von Amrswege« an den Meinsibietenden verkauft werden; wer diese zu erstehen gesonnen, kann sich alsdam Vormittags um 11 Uhr alyier eiufinden, darauf bieten, und nach dem Befinden aufs höchst! Gebot des Zuschlags gewärtigen. Breuna den 29 Inn. ¡780. H. W. Müldner, von Malsb. Amtmann. 4) Auf beschehene Reguisttion von Fürstl. Amt zu Zierenberg soll des Johannes Schindehütte zu Ehrsten, in der hiesigen Feldmark im sogenannten Altenfelde, zwischen dem Greben Schinde ­ hütte zu Ehrsten und dem hiesigen Greven Wilhelm Friedrich gelegene 1 Ack. Land, in termi ­ no den tzten Aug. 2. c. ex officio an den Meistbietenden verkauft werden; und können sich die« ic diejenigen, welche gedachten Acker zu kaufen Lust haben, in sothanem Termin vor hiesigem Gericht einfinden, und nach Befinden der Adjudicatio« gewärtigen. Meimbressen den 2. Jun. 1780. Johann Christoph Friedrich Buch, wolff von Gudenbcrgischer Richter. 5) Nachdem des 1742 in Schweden verstorbenen Hrn. Regierungs-Raths Justin Henrich Mo- jj tzen Erben nachfolgende Fruchtzinsen, als nehmlich: 1) sechs Viertel Partim, welche der ver ­ storbene Hr. Major und Oder-Renthmeister Fader alhicr zu Cassel, modo dessen Erben von anderthalben Hufen Ganerbschaftlich- von Burrlanschen After-Lehnländerey zu Vvlmarshaii- js feit gelegen, sodann, 2) zwey Viertel Partim, welche Martin Barthold daftlbsten, von der einhadcnden anderen halben Hufe der nehmlichen Lehnländerey alda, mithin zusammen acht Viertel Partim ständige Fruchrzinsen aljahrlich zu entrichten haben, mit Afterlehnshcrrlich Gan-Erbschaftlich-Elbischen Consens, an den Meistbietenden freywillig dergestalt gegen baari edictmäsige Zahlung zu verkaufen gesonnen sind, dasi sie sich des ihnen, als Verwandten und Blutsfreunden des Verstorbenen, in Rechten sonsten zuständigen Näberrechts, oder Abtriebs ausdrücklich und verbindlichst hierdurch begeben, dargegcn aber auf besagte Fruchtzmsen selb- r« sten mitzubieten, und solche durch das höchste Gebot allenfals zu erstehe», sich vorbehalten haben wollen, zu dieser freywilligen Verganthung bey hiesiger Hochfürstl. Regierung auch auf hiesiges Landgericht eine Special-Commission ausgewürkt worden; so wird terminus Hcitationis auf den 7ten Septembr. hiermit angesetzt, und solches jedcrmänniglich zu dem Ende öffentlich hierdurch bekannt gemacht, damit der oder diejenige, welche mir zu bieten Lust haben, als ­ dann daselbst sich anmelden, ihr Gebot thun, und darauf nach Befinden weiterer rechtliche« Verfügung gewärtigen möge. Cassel den 26. Inn. 1780. 6) Es wollen die Alexandrische Erben ihr ererbtes Wohnhaus in der Unterneustadt und zwar in der langen Schenkel- oder nunmehrigen Leipzigerstraße,^zwischen dem Brunnenmsir. Lotzgesell und dem Leinwebermstr. Dese gelegen, um eine gewisse Summa Geld verkaufen, und sindüber das gethane Gebot derer 160 Rthlr« an noch 40 Rthlr. mehr, mithin 200 Rlhlr. gebotten wor- I' den; wer nun denen Erben ein mehrcres zu geben gewillet, hat sich in der untersten Jvhan- nesstraße bey dem Handelsmann Hr. Hagemann zu melden. 7) Des verstorbenen Hrn. Cabinets-Cassrerer Schattmg Testaments-Erbin ist gesonnen, ihren.» der Weissensteiuer Vorstadt zu beyden Seiten der Allee gelegenen Garten und Wohnhaus, wor ­ inn ein Saal, drey Stuben, drey Kammern, eine Küche und ein gewölbter 40 Schuh lang« Keller, nebst Stallung und Holzschoppen, aus der Hand zu verkaufen, und sind darauf incl. der Meubles und Garten-Inventarium 2302 Rthlr. gebotten worden. 11 8) Es stehet ein Garten vor dem Weissensteiner-Thor im Clauswege, worinuen ein schönes Haus, in welchem eine Stube, Kammer, Küche, Kellergen und .Brunnen befindlich ist, ans freyer Haut»